Herzlich Willkommen

Der Fachbereich Katholische Theologie möchte Sie auf der Lernplattform Moodle herzlich Willkommen heißen.


    Kursliste

    Religionen manifestieren sich auch in den Räumen, in denen sie sich gestaltend vollziehen. Die Strukturierung und Gestaltung der Kult- oder Ritualräume, aber auch ihre Lage im Stadt- oder Naturkontext, lassen sich als aussagekräftige Charakterisierungen der jeweiligen Religion dechiffrieren. Die Vorlesung unternimmt dies hinsichtlich des Christentums und seiner Sakralräume, die unter dem Generalbegriff „Kirche(nbau)“ firmieren. Durch seine Sakralbauten ist das Christentum in augenfälliger Weise mit der Kultur in ihren jeweiligen regionalen und historischen Ausprägungen unmittelbar verbunden. Anhand des Kirchenbaus wird also von der Differenzidentität zu handeln sein, die Religion und Kultur sowohl identisch als auch unterschieden sein lässt: Das Christentum ist als eine (in sich faktischmaterial) plurale Kultur darzulegen wie umgekehrt Kultur in ihren Religionsdimensionen zu erschließen ist. In diesem Zusammenhang wird unter anderem die Formensprache und -geschichte des Kirchenbaus in ihren kulturell-geschichtlichen, aber auch liturgischen Zusammenhängen thematisiert. Letzteres umfasst die Darstellung des liturgischen Gebrauchs der Kirchenbauten. Aus der Begegnung von kulturellen Formen und liturgischem Gebrauch entsteht in jedem Kirchenbau aber auch ein Werk von eigener ästhetischer Dignität; auch diese wird zentrales Thema der Vorlesung sein. Die Vorgehensweise zielt auf Anschaulichkeit; soweit möglich, werden alle Themenbereiche anhand ausgewählter Beispiele in Bild und Beschreibung besprochen. Exkursionen zu Kirchenbauten in der Region sind geplant.


    Gottes Heilshandeln geschieht in und vermittels menschlicher Wirklichkeit: in der Geschichte der Menschen, in menschlicher Gemeinschaft. Als der sichtbare, identifizierbare Geschichts-Ort der Selbstvergegenwärtigung göttlichen Heils ist die Kirche zu verstehen. An diesem Selbstverständnis muss sie sich auch messen lassen. Bei allen Zweifeln und Vorbehalten, die man gegenüber der Kirche haben kann – ist sie doch eben auch „aus menschlicher Lebenswirklichkeit gebaut“ –, hieße ein prinzipielles Verwerfen der Kirche womöglich auch ein Verwerfen der Möglichkeit, dass Gottes Heil in menschlicher Wirklichkeit konkret werden kann. Das hiermit angedeutete theologische Verständnis der Kirche, die sich in den Sakramenten wesentlich selbst vollzieht, wird in dieser Lehrveranstaltung mit Blick auf die biblische Grundlagen, die theologiegeschichtlichen Entwicklungen und die systematischen Begründungen entfaltet. 

     


    Woran glaubt die katholische Kirche und wie sind die Dogmen entstanden? Wie können wir in der Gegenwart über diesen Glauben sprechen? Wie lassen sich christliche Glaubenspraxis und Glaubensrede heute begründen? Und welche Konsequenzen hat der christliche Glaube für die Frage nach einer gerechten Gesellschaft und das menschliche Handeln? So lauten einige der Grundfragen, mit denen sich die systematisch-theologischen Fächer Fundamentaltheologie, Dogmatik und theologische Ethik befassen. Das Proseminar Systematische Theologie stellt diese Fächer vor, indem es in einige Grundprobleme und Fragestellungen einführt, die die Arbeit dieser Fächer begleiten. Dies geschieht anhand von exemplarischen Texten, die das Selbstverständnis der Fächer darlegen und einen Einblick in zentrale Konfliktfelder geben. Daneben werden auch die wichtigsten Lexika, Handbücher und Hilfsmittel für die Arbeit in der Systematischen Theologie vorgestellt

    Ziel dieses Proseminars ist es, den Studierenden wichtiges „Handwerkszeug“ der Biblischen Theologie zu vermitteln, um so die Voraussetzungen für eine intensive wissenschaftliche Beschäftigung und einen verantwortungsvollen Umgang mit den biblischen Texten zu schaffen.

    Dazu sollen die Studierenden vor allem mit den Methoden der historisch-kritischen Exegese vertraut gemacht werden, aber auch Einblicke in die stets wachsende Vielfalt neuerer Ansätze der Bibelauslegung erhalten.


    Ziel dieses Proseminars ist es, den Studierenden wichtiges „Handwerkszeug“ der Biblischen Theologie zu vermitteln, um so die Voraussetzungen für eine intensive wissenschaftliche Beschäftigung und einen verantwortungsvollen Umgang mit den biblischen Texten zu schaffen.

    Dazu sollen die Studierenden vor allem mit den Methoden der historisch-kritischen Exegese vertraut gemacht werden, aber auch Einblicke in die stets wachsende Vielfalt neuerer Ansätze der Bibelauslegung erhalten.

    Neben eigenen Arbeiten der Teilnehmenden werden aktuelle Neuerscheinungen aus dem Bereich der Medizinethik besprochen.

    In seinen 2016 erschienenen Buch „Refraiming Catholic Theological Ethics“ fordert der Brüsseler Moraltheologe Josef Selling, die katholische Moraltheologie müsse grundsätzlich neu ausgerichtet werden. Er kritisiert insbesondere die Ausprägung als Gebots-und Verbotsethik, die sich auf einzelne isolierte Handlungsweisen beziehe. Demgegenüber schlägt er eine neue Bewertung der Handlungskontexte und eine Aufwertung der Tugendethik vor. Selling situiert sich in kritischer Bezugnahme zu moraltheologischen Entwicklung seit dem Zweiten Vatikanum und kritisiert insbesondere die Enzyklika Veritatis Splendor (1993). Kern seiner Argumentation ist auch eine neue Interpretation des Thomas von Aquin. Im Seminar lesen wir Auszüge von Sellings Buch, gehen seiner Thomas-Interpretation kritisch nach und fragen uns schließlich, wie weit seine Neuausrichtung trägt. Das Seminar richtet sich an alle moraltheologisch Interessierten, die einen Blick in die Tradition nicht scheuen, aber grundsätzlich der Frage nachgehen möchten, welche Gestalt die Moraltheologie heute annehmen sollte.

    Wie lassen sich Digitale Medien im Religionsunterricht und anderen religionspädagogischen Vermittlungszusammenhängen so einsetzen, dass ein didaktischer „Mehrwert“ für Lernprozesse entsteht? Welche besondere Rolle können Digitale Medien besonders in religionspädagogischen Kontexten übernehmen? Die Teilnehmenden des Seminars werden die Möglichkeit haben, anhand eigener Werkstücke und der Reflexion des Entstehungsprozesses fundierte Kenntnisse im Einsatz der Medien zu gewinnen und wissenschaftlich begründete Lehr/Lernszenarien für das Unterrichtsgeschehen selbstständig zu entwerfen und religionsdidaktisch zu bedenken. Das Seminar ist für das Medienkompetenzzertifikat akkreditiert.

    Die Lehrveranstaltung stellt sich unter die Frage, welche herausfordernde Aufgaben dem Religionsunterricht in Zeiten zurückgehender religiöser Sozialisation zuwachsen. Die neue Beanspruchung von Religonslehrkäften werden reflektiert und hilfreiche Perspektiven erarbeitet. Dabei wird sich auch die Sinnfrage für den RU stellen.

    Im Proseminar erhalten Sie einen Überblick über aktuelle Theorien, wie sich religiöse Inhalte (an Schüler/innen) didaktisch aufbereitet vermitteln lassen. Sie erfahren, welche Möglichkeiten Ihnen die einzelnen Ansätze für Ihr späteres Handlungsfeld als Religionslehrer/in bieten und können in der Gruppe anhand praktische Übungen und theoretischer Reflexionen erste Erfahrungen in der Anwendung einzelner Theorien religiösen Lernens sammeln.

    Sie gewinnen Sicherheit in der Bewertung verschiedener Modelle, wie sich religiöse Lernprozesse gestalten (lassen) durch einen Kriterienkatalog, den Sie sich aktiv erarbeiten. Sie erleben, wie Sie durch eine kompetente wissenschaftliche Auseinandersetzung mit den Themen der Religionspädagogik ein fundiertes Instrumentarium für praktische theologische Fragen entwickeln, um gesellschaftliche Entwicklungen und Trends im religiösen Bereich einschätzen und auf ihre zukünftige Relevanz hin analysieren zu können.


    Wir freuen uns, dass Sie sich für dieses Fach entschieden haben. Entlang folgender Grundfragen führt der Grundkurs in das Studium der Katholischen Theologie ein: Was ist Theologie? Welche Disziplinen gehören zur Theologie, womit beschäftigen sie sich und wie stehen sie zueinander? Was heißt es Theologie zu studieren, wie geht das? Und was hat dieses Studium mit mir persönlich zu tun? 


    Bei der Beantwortung dieser Fragen und in allen Belangen des Grundkurses werden Sie von erfahrenen Studierenden höherer Semester und verschiedener Studiengänge mit Rat und Tat unterstützt. In diesem Forum finden Sie die relevanten Materialien sowie organisatorische Hinweise zu den einzelnen Sitzungen; bitten schauen Sie daher regelmäßig vorbei. Wir freuen uns auf interessante Sitzungen mit Ihnen und wünschen allen ein erfolgreiches Semester sowie einen guten Uni-Start!


    Diese Hauptvorlesung stellt eine Überblicksvorlesung über das Wesen des christlichen Glaubens dar. Als Leitfaden dient das Apostolische Glaubensbekenntnis, das die klassische Zusammenfassung des kirchlichen Glaubens darstellt und in allen großen christlichen Konfessionen  rezipiert  ist.  Als  Text  der  Vergangenheit  bedarf  dieses Bekenntnis  allerdings  der  sorgfältigen  Kommentierung  und  Übersetzung,  um  seine  Funktion  als  richtungsweisende  Zusammenfassung des Wesens des christlichen Glaubens erfüllen zu können.

    Die  Vorlesung  behandelt  die  Frage  nach  Gott  aus  philosophischer Perspektive. Dabei werden zentrale Themen der klassischen Gotteslehre  angesprochen:  Möglichkeiten  und  Grenzen  philosophischer Gottesbeweise,  die  Theodizeefrage,  die  philosophische  Debatte  um die  Eigenschaften  Gottes  und  der philosophische  Streit  zwischen Theismus und Atheismus. Im  Zentrum  wird  dabei  die  Frage  stehen,  ob  und  wie  in  einer  von der  modernen  Wissenschaft  und  einem  kulturellen  Pluralismus  geprägten  säkularen  Welt  noch  philosophisch  sinnvoll  von  Gott  geredet werden kann.

    Die Frage nach Jesus Christus ist die Kernfrage des christlichen Glaubens; an ihr entscheidet sich seine Identität. Dabei steht der Name „Jesus Christus" für die doppelte Dimension dieser Frage: Es ist die Frage nach dem Menschen Jesus aus Nazareth und in eins damit die Frage nach der in ihm zur geschichtlichen Verwirklichung gekommenen Gegenwart Gottes selbst. Dieser Doppelfrage soll in dieser Vorlesung hinsichtlich des biblischen Zeugnisses, der theologiegeschichtlichen Entwicklung und gegenwärtiger systematischer Fragestellungen nachgegangen werden.

    Die einst selbstverständliche Bestimmung der Identität durch Religion ist weltweit längst fraglich
    geworden. Zugänge zu Religion sind individuell und unterschiedlich. Menschen entscheiden sich
    bewusst für oder gegen Religion oder auch für eine ihrer Kultur fremde Religion. Sie leben ihre
    Religion mehr oder weniger intensiv, mischen religiöse und quasi-religiöse Bestandteile zu einem
    eigenen Entwurf oder halten wortgetreu an einer Religion fest. Sie leben Religion privat oder
    missionieren für sie – Religiosität reicht von religiöser Offenheit über eine gewisse Laxheit,
    selbstverständlich auch Ernsthaftigkeit bis hin zu Gewalt und Terror im Namen der Religion. Im
    Seminar werden wir den genannten Phänomenen nachgehen und einige Muster gegenwärtiger
    Religiosität herausarbeiten und diskutieren.

    Was ist Theologie? Welche Disziplinen gehören zur Theologie, womit beschäftigen sie sich und wie stehen sie zueinander? Was heißt es Theologie zu studieren, wie geht das? Und was hat dieses Studium mit mir persönlich zu tun?

    Der Grundkurs führt in das Studium der Katholischen Theologie ein. Er ist für alle Studierenden verbindlich und begleitet die Studieneingangsphase, in der die Weichen für ein gelingendes Studium gestellt werden. In mehreren Podiumsdiskussionen stellen sich je zwei Vertreter der theologischen Disziplinen vor und diskutieren mit Ihnen und miteinander zu aktuellen und zentralen Fragen der Theologie. Begleitend dazu wird an vorbereitenden Texten das wissenschaftliche Arbeiten erklärt und geübt. Dabei und bei der Bewältigung organisatorischer Aufgaben werden die Teilnehmer/-innen von Studierenden höherer Semester unterstützt.

    Im Proseminar erhalten Sie einen Überblick über aktuelle Theorien, wie sich religiöse Inhalte (an Schüler/innen) didaktisch aufbereitet vermitteln lassen. Sie erfahren, welche Möglichkeiten Ihnen die einzelnen Ansätze für Ihr späteres Handlungsfeld als Religionslehrer/in bieten und können in der Gruppe anhand praktische Übungen und theoretischer Reflexionen erste Erfahrungen in der Anwendung einzelner Theorien religiösen Lernens sammeln.

    Sie gewinnen Sicherheit in der Bewertung verschiedener Modelle, wie sich religiöse Lernprozesse gestalten (lassen) durch einen Kriterienkatalog, den Sie sich aktiv erarbeiten. Sie erleben, wie Sie durch eine kompetente wissenschaftliche Auseinandersetzung mit den Themen der Religionspädagogik ein fundiertes Instrumentarium für praktische theologische Fragen entwickeln, um gesellschaftliche Entwicklungen und Trends im religiösen Bereich einschätzen und auf ihre zukünftige Relevanz hin analysieren zu können.

     


    Wie lassen sich Neue Medien im Religionsunterricht und anderen religionspädagogischen Vermittlungszusammenhängen so einsetzen, so dass ein didaktischer Mehrwert für Lernprozesse entsteht? Welche besondere Rolle können Neue Medien gerade in religionspädagogischen Vermittlungszusammenhängen übernehmen?

    Die Teilnehmenden des Seminars werden die Möglichkeit haben anhand eigener Werkstücke und der Reflexion des Entstehungsprozesses fundierte Kenntnisse im Einsatz neuer Medien zu erlangen und so wissenschaftlich begründete Lehr/Lernszenarien für unterrichtliche Vermittlungszusammenhänge eigenständig zu konstruieren und religionsdidaktisch zu reflektieren.

    Der Ausdruck Digitalisierung ist zu einem Schlagwort für alle Bereiche des gesellschaftlichen Lebens geworden: Vom Web 2.0 zum Internet der Dinge und der Industrie 4.0: In allen Lebenswelten spielt sie eine entscheidende Rolle. In diesem Seminar wird der Frage nachgegangen, welche Chancen und Herausforderungen sich durch die Digitalisierung für religionspädagogische Lernvorgänge in Schule, Bildung und Gesellschaft stellen.

    Die Teilnehmenden des Seminars werden die Möglichkeit haben anhand eigener Werkstücke und der Reflexion des Entstehungsprozesses fundierte Kenntnisse im Einsatz neuer Medien zu erlangen und so wissenschaftlich begründete Lehr/Lernszenarien für unterrichtliche Vermittlungszusammenhänge eigenständig zu konstruieren und religionsdidaktisch zu reflektieren.

    Seit Jahrzenten wird – zuerst in den angelsächsischen und frankophonen Ländern – der Dialog zwischen den monotheistischen Religionen gepflegt. In einer Stadt wie Frankfurt, mit einer der größten jüdischen Gemeinden und ca. 700.000 Muslimen stellt sich die Frage drängend, auf welcher theologischen Basis und mit welchem Instrumentarium dieser Dialog zu führen ist. Sowohl im Kontext religionswissenschaftlichen Forschens und Lehrens als auch im Religionsunterricht mit oft religionsgemischten Lerngruppen ist es also sinnvoll, sich über theoretische Hintergründe und praktische Werkzeuge eines Dialogs zwischen den Religionen zu vergewissern. Neben der Information über die wichtigsten Ansätze einer Theologie der Religionen wird im Seminar die Begegnung mit Akteuren des interreligiösen Dialogs und der interreligiösen Didaktik im Rhein Main Gebiet ermöglicht.


    Ziel dieses Proseminars ist es, den Studierenden wichtiges „Handwerkszeug“ der Biblischen Theologie zu vermitteln, um so die Voraussetzungen für eine intensive wissenschaftliche Beschäftigung und einen verantwortungsvollen Umgang mit den biblischen Texten zu schaffen.

    Dazu sollen die Studierenden vor allem mit den Methoden der historisch-kritischen Exegese vertraut gemacht werden, aber auch Einblicke in die stets wachsende Vielfalt neuerer Ansätze der Bibelauslegung erhalten.

    „Wenn die alten Beispiele des Glaubens, die von der Gnade Gottes Zeugnis geben und zugleich die Erbauung des Menschen bewirken, darum schriftlich aufgezeichnet worden sind, damit bei ihrer Lesung durch eine gewisse neue Vergegenwärtigung der Dinge sowohl Gott geehrt als auch der Mensch gestärkt werde, warum sollten dann nicht auch neue Denkmäler, die in gleicher Weise zu beiden Zwecken dienen, schriftlich abgefaßt werden?“ So heißt es am Beginn der Passio Perpetuae et Felicitatis, einem Text aus dem Anfang des 3. Jahrhunderts, der uns einen Einblick in die Verfolgungsgeschichte der Christ_innen der Alten Kirche gibt und das Phänomen des Martyriums theologisch deutet.

    Wir wollen uns dem Zeugnis und den Akten der Perpetua und Felicitas, die ihr Martyrium im Jahre 203 im Amphitheater in Karthago erlitten haben, widmen und uns die zeithistorischen Umstände und Zusammenhänge erarbeiten.

    Das Proseminar dient gleichzeitig der Einführung in kirchengeschichtlich methodisches Arbeiten.

    Zum Proseminar wird ein Tutorium angeboten. Die Termine werden zu Beginn des Seminars bekanntgegeben.


    Ein wesentliches Charakteristikum der Glaubenskommunikation in der Gegenwart bildet der sogenannte „iconic turn“. Das zweite Vatikanische Konzil hebt diesen Aspekt in der Pastoralkonstitution Gaudium et Spes hervor: „Auf ihre Weise sind auch Literatur und Kunst für das Leben der Kirche von großer Bedeutung. Denn sie bemühen sich um das Verständnis des eigentümlichen Wesens des Menschen, seiner Probleme und seiner Erfahrungen bei dem Versuch, sich selbst und die Welt zu erkennen und zu vollenden; sie gehen darauf aus, die Situation des Menschen in Geschichte und Universum zu erhellen [...]. Auch die neuen Formen der Kunst, die gemäß der Eigenart der verschiedenen Völker und Länder den Menschen unserer Zeit entsprechen, sollen von der Kirche anerkannt werden.“ (GS 62).

    Moderne Gesellschaften rechnen mit einer Vielfalt von Religionen und Weltanschauungen, die sie respektieren und rechtlich schützen. Zugleich müssen dieser Vielfalt vernünftige Grenzen gesetzt werden, damit der kulturelle Pluralismus nicht zu politischer Gewalt und sozialer Ungleichheit führt. Wie wohl kein zweiter politischer Philosoph hat John Rawls versucht, Grundlagen und Kriterien eines solchen „vernünftigen” Pluralismus zu entwickeln. Rawls‘ Konzept eines „politischen Liberalismus” hat nichts von seiner Bedeutung verloren; es gewinnt angesichts aktueller Debatten über das Verhältnis von Religion und Politik vielmehr wieder an Bedeutung.

    Das Proseminar verfolgt einen doppelten Zweck: Als „Philosophische Propädeutik" führt es allgemein in philosophisches Denken und Argumentieren ein. Als „Proseminar Religionsphilosophie" beschäftigt es sich zugleich schwerpunktmäßig mit religionsphilosophischen Grundfragen wie der Frage nach der Existenz Gottes und dem Verhältnis von Glauben und Vernunft. Auf diese Weise soll eine erste Orientierung ermöglicht werden über die wichtigsten philosophische Zugängen zum Phänomen der Religion.

    Fragen wie die, ob Gott einen Stein erschaffen kann, den er selbst nicht zu heben vermag, oder ob Jesus einen Burrito in der Mikrowelle so heiß braten kann, dass er ihn selbst nicht zu essen vermag, zeigen auf scherzhafte Weise die ernsthaften konzeptionellen Schwierigkeiten an, mit denen sich das klassische Gottesprädikat der Allmacht konfrontiert sieht. In Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Varianten des sog. Allmachtparadoxons sollen die konzeptionellen, aber auch die logisch-syntaktischen und epistemischen Probleme der Allmacht thematisiert und verschiedene Definitionsmöglichkeiten dieses Begriffs diskutiert werden.


    Ziel dieses Proseminar ist es, den Studierenden wichtiges "Handwerkzeug" der Biblische Theologie zu vermitteln, um so die Voraussetzungen für eine intensive wissenschaftliche Beschäftigung und einen verantwortungsvollen Umgang mit den biblischen Texten zu schaffen. Nach einer kurzen Einführung in die Bibel sollen die Studierenden mit den Schritten der "klassischen" historischen-kritischen Methode bekannt gemacht werden, aber auch Einblicke in die stets wachsende Vielfalt neuerer Ansätze erhalten.


    Ziel dieses Proseminar ist es, den Studierenden wichtiges "Handwerkzeug" der Biblische Theologie zu vermitteln, um so die Voraussetzungen für eine intensive wissenschaftliche Beschäftigung und einen verantwortungsvollen Umgang mit den biblischen Texten zu schaffen. Nach einer kurzen Einführung in die Bibel sollen die Studierenden mit den Schritten der "klassischen" historischen-kritischen Methode bekannt gemacht werden, aber auch Einblicke in die stets wachsende Vielfalt neuerer Ansätze erhalten.

    Die rhetorische Erforschung des Neuen Testaments hat seit etwa 1980 einen ungeheuren Aufschwung erlebt. In einer großen Zahl von Veröffentlichungen werden seither rhetorische Genera, Rededispositionen und Redeschmuck analysiert. Im Oberseminar sollen das Potential und die Grenzen dieses Zugangs an konkreten Texten analysiert werden.
    Es besteht in der heutigen Bibelwissenschaft ein weitgehender Konsens: Im Zentrum der Verkündigung Jesu stand die Königsherrschaft (oder: das Königreich) Gottes. Was Jesus bei Mk am Beginn seines öffentlichen Wirkens sagt, ist wohl nachösterlich formuliert, trifft aber das Anliegen Jesu gut: “Die Zeit ist erfüllt, das Reich Gottes ist nahe. Kehrt um, und glaubt an das Evangelium!” Dieses Reich oder diese Herrschaft Gottes hat Jesus nicht nur durch Worte, sondern auch durch symbolische Handlungen (Exorzismen, Heilungen, Mähler u.a.) verkündet. Im Seminar werden wir uns mit dieser Botschaft und ihren vielen Fragen anhand von konkreten Texte beschäftigen.
    Loisy hat provokant formuliert: „Jesus verkündete das Reich Gottes – aber was kam, war die Kirche“. In dieser Vorlesung werden die Frage nach kirchenstiftenden Aktivitäten Jesu, das Verhältnis von Reich Gottes und Kirche, die theologische und soziale Differenzierung der urchristlichen Gemeinden, die Herausbildung von Leitungsstrukturen und Ähnliches besprochen. Auch das Verhältnis der christlichen Gemeinden zu vergleichbaren nichtchristlichen Gruppierungen kommt in den Blick.
    In dieser Überblicksvorlesung werden historische, literarische und theologische Inhalte vermittelt, die den wissenschaftlichen Erstzugang zum NT erleichtern. Zur Sprache kommen Themen wie: Die Vielfalt der ntl. Schriften und das Werden des Kanons; der historische Jesus; die Frage nach der Auferstehung; Charakteristika der Evangelien, der Apg und einiger wichtiger Briefe. Griechischkenntnisse sind nicht notwendig. Die Vorlesung eignet sich gut zur Kombination mit dem Proseminar Biblische Theologie.
    Wie lassen sich Neue Medien im Religionsunterricht und anderen religionspädagogischen Vermittlungszusammenhängen so einsetzen, so dass ein didaktischer Mehrwert für Lernprozesse entsteht? Welche besondere Rolle können Neue Medien gerade in religionspädagogischen Vermittlungszusammenhängen übernehmen? Die Teilnehmenden des Seminars werden die Möglichkeit haben anhand eigener Werkstücke und der Reflexion des Entstehungsprozesses fundierte Kenntnisse im Einsatz neuer Medien zu erlangen und so wissenschaftlich begründete Lehr/Lernszenarien für unterrichtliche Vermittlungszusammenhänge eigenständig zu konstruieren und religionsdidaktisch zu reflektieren. Das Seminar ist für das Medienkompetenzzertifikat akkreditiert.
    Im Proseminar erhalten Sie einen Überblick über aktuelle Theorien, wie sich religiöse Inhalte (an Schüler/innen) didaktisch aufbereitet vermitteln lassen. Sie erfahren, welche Möglichkeiten Ihnen die einzelnen Ansätze für Ihr späteres Handlungsfeld als Religionslehrer/in bieten und können in der Gruppe anhand praktische Übungen und theoretischer Reflexionen erste Erfahrungen in der Anwendung einzelner Theorien religiösen Lernens sammeln. Sie gewinnen Sicherheit in der Bewertung verschiedener Modelle, wie sich religiöse Lernprozesse gestalten (lassen) durch einen Kriterienkatalog, den Sie sich aktiv erarbeiten. Sie erleben, wie Sie durch eine kompetente wissenschaftliche Auseinandersetzung mit den Themen der Religionspädagogik ein fundiertes Instrumentarium für praktische theologische Fragen entwickeln, um gesellschaftliche Entwicklungen und Trends im religiösen Bereich einschätzen und auf ihre zukünftige Relevanz hin analysieren zu können.
    Im Proseminar erhalten Sie einen Überblick über aktuelle Theorien, wie sich religiöse Inhalte (an Schüler/innen) didaktisch aufbereitet vermitteln lassen. Sie erfahren, welche Möglichkeiten Ihnen die einzelnen Ansätze für Ihr späteres Handlungsfeld als Religionslehrer/in bieten und können in der Gruppe anhand praktische Übungen und theoretischer Reflexionen erste Erfahrungen in der Anwendung einzelner Theorien religiösen Lernens sammeln. Sie gewinnen Sicherheit in der Bewertung verschiedener Modelle, wie sich religiöse Lernprozesse gestalten (lassen) durch einen Kriterienkatalog, den Sie sich aktiv erarbeiten. Sie erleben, wie Sie durch eine kompetente wissenschaftliche Auseinandersetzung mit den Themen der Religionspädagogik ein fundiertes Instrumentarium für praktische theologische Fragen entwickeln, um gesellschaftliche Entwicklungen und Trends im religiösen Bereich einschätzen und auf ihre zukünftige Relevanz hin analysieren zu können.
    Religionspädagogische Fragen, die sich am Ende des Lehramtsstudiums – gerade auch im Hinblick auf die Examina – stellen, werde in dieser Lehrveranstaltung erörtert. Eingeladen sind vor allem Examenskandidaten/innen.
    Woran glaubt die katholische Kirche und wie sind die Dogmen entstanden? Wie können wir in der Gegenwart über diesen Glauben sprechen? Wie lassen sich christliche Glaubenspraxis und Glaubensrede heute begründen? Und welche Konsequenzen hat der christliche Glaube für die Frage nach einer gerechten Gesellschaft und das menschliche Handeln? So lauten einige der Grundfragen, mit denen sich die systematisch-theologischen Fächer Fundamentaltheologie, Dogmatik und theologische Ethik befassen. Das Proseminar Systematische Theologie stellt diese Fächer vor, indem es in einige Grundprobleme und Fragestellungen einführt, die die Arbeit dieser Fächer begleiten. Dies geschieht anhand von exemplarischen Texten, die das Selbstverständnis der Fächer darlegen und einen Einblick in zentrale Konfliktfelder geben. Daneben werden auch die wichtigsten Lexika, Handbücher und Hilfsmittel für die Arbeit in der Systematischen Theologie vorgestellt.
    Die Interaktion zwischen Mensch und Maschine hat längst das Stadium verlassen, in dem Technologien einzelne menschliche Tätigkeiten übernehmen, wie etwa in der industriellen Produktion. Die gegenwärtig sowohl politisch wie auch wirtschaftlich forcierte Entwicklung und alltagsnahe Erprobung so genannter autonomer Systeme geht erheblich weiter und soll in direkter Interaktion von Mensch und Maschine soziale Kontexte gründlich umgestalten. Autonome Systeme basieren auf den Forschungen zur „künstlichen Intelligenz“ und verfügen über ein hohes Maß an Selbststeuerung, Rückkoppelung („Lernfähigkeit“) und Kontextsensitivität. Im Seminar werden exemplarisch an drei Einsatzgebieten („Selbstfahrende Autos“, „Pflegeroboter“, „autonome Waffensysteme“) die unterschiedlichen technischen, sozialen und ethischen Aspekte dieser Technologien analysiert, reflektiert und bewertet. Anmerkung: Falls entsprechende Finanzierungsanträge erfolgreich sind, schließt das Seminar eine Exkursion zur Jahrestagung des deutschen Ethikrats am 21. Juni nach Berlin ein. Die Teilnahme daran ist dann verpflichtend; das Seminar wird dann entsprechend früher im Semester enden.
    „Bilder sind wie Körper“ (H. Belting): Das Christentum ist die Religion der Inkarnation – das reale Absolute, Gott, wird Leib und zugleich Bild. Wenn Jesus Christus „Bild des unsichtbaren Gottes“ ist (Kol 1,15), ja vera ikon, das wahre Bild Gottes, wird dieser ansichtig in der Gestalt Christi. Hierauf hat im Durchgang durch den Bilderstreit (um das 8. Jh.) das Christentum sich einigermaßen geeinigt, hierauf beruht der reiche und ausgreifende Strom der Christusdarstellungen in der Kunstgeschichte vor allem des Westens. Wie einerseits das Göttliche tief eingesenkt wird in alle Aspekte der menschlichen Existenz – Geburt, Leid, Lust, Tod –, und wie andererseits im Zug dieser inkarnatorischen Darstellung des Göttlichen die Kunst sich sukzessive aus den Autoritätsstrukturen der Religion emanzipiert und subjektiviert – und dadurch dem Geheimnis der Inkarnation womöglich näher kommt –, dies soll in dieser Vorlesung anhand der Betrachtung ausgewählter Werke der Christus-Ikonographie erschlossen werden. Diese Lehrveranstaltung setzt die Vorlesung zu Marienbildern aus dem SoSe 2016 fort, ist aber eigenständig angelegt und kann deswegen ohne Kenntnis dieses Gangs durch die marianische Bildwelten besucht werden.
    Die Interaktion zwischen Mensch und Maschine hat längst das Stadium verlassen, in dem Technologien einzelne menschliche Tätigkeiten übernehmen, wie etwa in der industriellen Produktion. Die gegenwärtig sowohl politisch wie auch wirtschaftlich forcierte Entwicklung und alltagsnahe Erprobung so genannter autonomer Systeme geht erheblich weiter und soll in direkter Interaktion von Mensch und Maschine soziale Kontexte gründlich umgestalten. Autonome Systeme basieren auf den Forschungen zur „künstlichen Intelligenz“ und verfügen über ein hohes Maß an Selbststeuerung, Rückkoppelung („Lernfähigkeit“) und Kontextsensitivität. Im Seminar werden exemplarisch an drei Einsatzgebieten („Selbstfahrende Autos“, „Pflegeroboter“, „autonome Waffensysteme“) die unterschiedlichen technischen, sozialen und ethischen Aspekte dieser Technologien analysiert, reflektiert und bewertet.

    Anmerkung: Falls entsprechende Finanzierungsanträge erfolgreich sind, schließt das Seminar eine Exkursion zur Jahrestagung des deutschen Ethikrats am 21. Juni nach Berlin ein. Die Teilnahme daran ist dann verpflichtend; das Seminar wird dann entsprechend früher im Semester enden.

    Gottes Heilshandeln geschieht in und vermittels menschlicher Wirklichkeit: in der Geschichte der Menschen, in menschlicher Gemeinschaft. Als der sichtbare, identifizierbare Geschichts-Ort der Selbstvergegenwärtigung göttlichen Heils ist die Kirche zu verstehen. An diesem Selbstverständnis muss sie sich auch messen lassen. Bei allen Zweifeln und Vorbehalten, die man gegenüber der Kirche haben kann - ist sie doch eben auch "aus menschlicher Lebenswirklichkeit gebaut" -, hieße ein prinzipielles Verwerfen der Kirche womöglich auch ein Verwerfen der Möglichkeit, dass Gottes Heil in menschlicher Wirklichkeit konkret werden kann. Das hiermit angedeutete theologische Verständnis der Kirche, die sich in den Sakramenten wesentlich selbst vollzieht, wird in dieser Lehrveranstaltung mit Blick auf die biblische Grundlagen, die theologiegeschichtlichen Entwicklungen und die systematischen Begründungen entfaltet.

    Nach wie vor bildet der Film ein wesentliches Medium der Sinnkonstruktion und Sinndeutung für Menschen aller Generationen. Durch das Internet hat er eher an Verbreitung gewonnen als verloren, wenn man an legale und illegale neue Vertriebswege oder Internetplattformen wie www.youtube.com denkt. Doch welche Filme eignen sich für den Religionsunterricht? 

    Wie ist die je spezifische "Filmsprache" zu lesen und Schülern und Schülerinnen nahezubringen? Wie kann man mit Ausschnitten aus Langfilmen arbeiten? Sicher eignet sich der Kurzfilm hier in besonderer Weise. Gleichzeitig wissen die Wenigsten, welch reicher Fundus hier zur Verfügung steht und wie mit diesem Medium didaktisch erfolgreich umzugehen ist. Diesen Fragen wendet sich das Seminar zu. 

    Seit Jahrzenten wird – zuerst in den angelsächsischen und frankophonen Ländern – der Dialog zwischen den monotheistischen Religionen gepflegt. In einer Stadt wie Frankfurt, mit einer der größten jüdischen Gemeinden und ca. 700.000 Muslimen stellt sich die Frage drängend, auf welcher theologischen Basis und mit welchem Instrumentarium dieser Dialog zu führen ist. Sowohl im Kontext religionswissenschaftlichen Forschens und Lehrens als auch im Religionsunterricht mit oft religionsgemischten Lerngruppen ist es also sinnvoll, sich über theoretische Hintergründe und praktische Werkzeuge eines Dialogs zwischen den Religionen zu vergewissern. Neben der Information über die wichtigsten Ansätze einer Theologie der Religionen wird im Seminar die Begegnung mit Akteuren des interreligiösen Dialogs und der interreligiösen Didaktik im Rhein Main Gebiet ermöglicht.


    Kontingenz meint - mit dem Literaturwissenschaftler David E. Wellerby, dass das Eintreten eines Ereignisses nicht aus einem System oder einer allgemeine Ordnung ableitbar ist und dass die Singularität dieses Ereignisses nicht in einer wiederholbaren Funktion aufgeht. In Bezug auf die Handlungen des Subjekts – und das ist ihre hier interessierende Form - bedeutet Kontingenz dann, dass das Ereignis des Gelingens von Vollzügen nicht aus der Ordnung subjektiven Könnens herstell- oder ableitbar ist. Als solche ist Kontingenz ein unleugbarer Bestandteil unserer alltäglichen Erfahrung: obwohl (oder weil) wir unser Wissen, Wollen und Können investieren, um eine Handlung gelingen zu lassen, kommt es immer wieder vor, dass sie scheitert, dass Pläne nicht oder anders als intendiert aufgehen, dass Handlungen, die aus bester Absicht getan werden, nur Unheil anrichten… Wir können das Gelingen von Handlungen nicht wissent- und willentlich herstellen. Es besteht, so fasst der Philosoph Christoph Menke diese Erfahrungen zusammen, eine Differenz zwischen dem Können eines Subjekts und dem Gelingen seiner Vollzüge. Diese qua Erfahrung evidente Differenz von Können und Gelingen wird philosophisch (und theologisch) interessant, wenn man sie nicht nur als ärgerliches bis tragisches Defizienzphänomen versteht, sondern auf ihr Potenzial zur schöpferischen Transformation und Transgression subjektiver Vollzüge reflektiert. Gerade weil das Gelingen unserer Vollzüge nicht aus unserem Können herstellbar ist, so der Kerngedanke, können sie über das hinausgehen, was wir herzustellen imstande sind und dadurch gelingen in einem nicht nur konventionellen, sondern emphatischen Sinn. In dem Seminar soll die produktive Kraft der Kontingenz anhand der dekonstruktiven Vermögensanalysen Jaques Derridas zunächst erschlossen und dann anhand von Texten Christoph Menkes in ihren subjekttheoretischen und mit Thomas Pröpper und anderen in ihren theologischen Konsequenzen reflektiert werden.

    Diese Hauptvorlesung stellt eine Überblicksvorlesung über das Wesen des christlichen Glaubens dar. Als Leitfaden dient das Apostolische Glaubensbekenntnis, das die klassische Zusammenfassung des kirchlichen Glaubens darstellt und in allen großen christlichen Konfessionen rezipiert ist. Als Text der Vergangenheit bedarf dieses Bekenntnis allerdings der sorgfältigen Kommentierung und Übersetzung, um seine Funktion als richtungsweisende Zusammenfassung des Wesens des christlichen Glaubens erfüllen zu können.

    Die Frage nach Jesus Christus ist die Kernfrage des christlichen Glaubens; an ihr entscheidet sich seine Identität. Dabei steht der Name "Jesus Christus" für die doppelte Dimension dieser Frage: Es ist die Frage nach dem Menschen Jesus aus Nazareth und in eins damit die Frage nach der in ihm zur geschichtlichen Verwirklichung gekommenen Gegenwart Gottes selbst. Dieser Doppelfrage soll in dieser Vorlesung hinsichtlich des biblischen Zeugnisses, der theologiegeschichtlichen Entwicklung und gegenwärtiger systematischer Fragestellung nachgegangen werden.

    Ziel dieses Proseminar ist es, den Studierenden wichtiges "Handwerkzeug" der Biblische Theologie zu vermitteln, um so die Voraussetzungen für eine intensive wissenschaftliche Beschäftigung und einen verantwortungsvollen Umgang mit den biblischen Texten zu schaffen. Nach einer kurzen Einführung in die Bibel sollen die Studierenden mit den Schritten der "klassischen" historischen-kritischen Methode bekannt gemacht werden, aber auch Einblicke in die stets wachsende Vielfalt neuerer Ansätze erhalten.

    Die Vorlesung behandelt die Frage nach Gott aus rein philosophischer Perspektive. Dabei werden klassische Positionen aus der Tradition der philosophischen Gotteslehre vorgestellt. Vor dem Hintergrund zeitgenössischer philosophischer Probleme und Standards werden dann zentrale Fragen diskutiert wie: Sinn- und Bedeutung von Gottesbegriffen; Grenzen, Reichweiten und Möglichkeiten philosophischer Gottesbeweise; die Theodizeefrage; Eigenschaften Gottes und ihre Erkennbarkeit; Religionskritik und philosophischer Atheismus.

    Diese Vorlesung bietet eine Einführung in Grundprobleme der Religionsphilosophie. Im Zentrum steht dabei die Frage nach dem rechten Verhältnis von Glaube und Vernunft: Widerspricht die Vernunft dem religiösen Glauben oder stützt sie ihn? Kann die Wahrheit religiöser Überzeugungen, der Glaube an Gott bewiesen werden? Oder sind religiöse Überzeugungen grundsätzlich irrational und daher philosophisch zu verwerfen? Ist es überhaupt wichtig für den religiösen Glauben, ob er argumentativ gestützt werden kann? Ist Religion nicht vielmehr eine Angelegenheit des Gefühls und der Erfahrung? Am Leitfaden solcher Fragen sollen wir uns einen Überblick über Grundpositionen der Religionsphilosophie erarbeiten.

    Existiert Gott? Inwieweit reicht unser Verstand überhaupt aus, dies zu beweisen? Lässt sich im "nachmetaphysischen Zeitalter" überhaupt noch sinnvoll von Gott sprechen? Diese und weitere Fragen sind zentrale Gegenstände der philosophischen Reflexion auf die Religion.

    In diesem Seminar werden klassische und wichtige aktuelle soziologische und philosophische Theorien diskutiert, die unverzichtbar sind für ein angemessenes Verständnis von Religion und moderner Gesellschaft. Als Textgrundlage dient die von Karl Gabriel und Hans-Richard Reuter herausgegebene kommentierte Sammlung der einschlägigen religionstheoretischen Schlüsseltexte.

    Sie finden auf dieser Lernplattform notwendige Informationen nicht nur zum Praxissemester allgemein, sondern auch vieles Wichtige rund um den Religionsunterricht und für ihre ersten Schritte als Religionslehrerin/Religionslehrer.

    Im Alten Testament finden sich neben den großen männlichen Prophetengestalten wie Jesaja oder Amos auch Prophetinnen, die z.T. eine große Rolle spielen, wie z.B. Mirjam, Debora oder Hulda. Nach einer Einführung ins Thema Prophetie im AT erschließen wir aus den atl Texten die Bedeutung der Prophetinnen und ihre innerbiblische Rezeption und beziehen dabei den zeitgeschichtlichen Hintergrund sowie Zeugnisse aus der Umwelt Israels mit ein. Dabei nehmen wir auch die Relevanz der Prophetinnen für heutige Schüler/innen in den Blick und beziehen didaktische Überlegungen zur Behandlung im Religionsunterricht mit ein. Schließlich gehen wir der Frage nach, welche Konsequenzen sich für das Handeln von Männern und Frauen in Kirche und Gesellschaft daraus ergeben, dass in der Bibel das Charisma der Prophetie (die Gabe, die Zeichen der Zeit im Horizont des göttlichen Willens zu deuten), Frauen wie Männern gleichermaßen zukommt.

    Den roten Faden der Vorlesung bilden die allgemeinen Konzilien seit dem Mittelalter: Von der karolingischen Wiederentdeckung der Konzilien über die Gregorianische Reform, das monarchische Papsttum des Hochmittelalters reicht der Bogen, der auch über die Reformkonzilien des 15. Jahrhunderts (Konstanz, Basel [FerraraFlorenz]) und über das Konzil von Trient als Reaktion auf die Reformation bis hin zum Vaticanum I (1869/1870) und Vaticanum II. (1962-1965), führt. 49 Neben der im Titel angedeuteten historisch-ekklesiologischen Grundproblematik "Konzil und Papst", also der Spannung zwischen synodalen und monarchischen Formen der Kirchenleitung, wird dabei für das Mittelalter, die Reformationszeit und die Frühe Neuzeit auch die allgemeine Christentumsgeschichte in den Blick genommen, u. a. die Konfessionalisierung" als ein Gesamtprozess, in dem sich Verkirchlichung, Sozialdisziplinierung und frühmoderne Staatsbildung verbanden.

    Für alle Studierenden verpflichtend, jeweils im ersten Modul der verschiedenen Studiengänge angesiedelt, ist der Grundkurs katholische Theologie. Der Kurs gibt Einblicke in die verschiedenen Disziplinen der Theologie, führt in die wissenschaftlichen Arbeitstechniken ein und macht Sie mit den Besonderheiten des Studienortes Frankfurt am Main vertraut. Um Ihre Kommilitoninnen und Kommilitonen besser kennenzulernen und über die Wahl des Studienfaches zu reflektieren, findet ein gemeinsames Wochenende im Tagungshaus Karlsheim in Kirchähr statt.

    Im Sommersemester 2016 wird der Grundkurs donnerstags von 10-12 Uhr in IG 311 angeboten. Das obligatorische gemeinsame Wochenende wird vom 29.04. bis zum 01.05. stattfinden.

    Ziel dieses Proseminar ist es, den Studierenden wichtiges „Handwerkszeug“ der Biblischen Theologie zu vermitteln, um so die  Voraussetzungen für eine intensive wissenschaftliche Beschäftigung und einen verantwortungsvollen Umgang mit den biblischen Texten zu schaffen.

    Nach einer kurzen Einführung in die Bibel sollen die Studierenden mit den Schritten der „klassischen“ historisch-kritischen Methode bekannt gemacht werden, aber auch Einblicke in die stets wachsende Vielfalt neuerer Ansätze erhalten.

    Ziel dieses Proseminar ist es, den Studierenden wichtiges „Handwerkszeug“ der Biblischen Theologie zu vermitteln, um so die  Voraussetzungen für eine intensive wissenschaftliche Beschäftigung und einen verantwortungsvollen Umgang mit den biblischen Texten zu schaffen.

    Nach einer kurzen Einführung in die Bibel sollen die Studierenden mit den Schritten der „klassischen“ historisch-kritischen Methode bekannt gemacht werden, aber auch Einblicke in die stets wachsende Vielfalt neuerer Ansätze erhalten.

    NOTIZ

    ‚Entweltlichung‘ oder ‚Verweltlichung‘? Nicht erst seit Benedikt XVI. ist die Verhältnisbestimmung von Kirche beziehungsweise Christentum und Gesellschaft in der Diskussion. Auch in früheren Zeiten mussten Christinnen und Christen darauf Antworten finden: Sollte das Christentum mit dem römischen Kaiser kooperieren? Warum sollten Mönche und Nonnen das Klosterleben der ‚Welt‘ vorziehen? Welche Probleme und Lösungsversuche ergaben sich bei der Reformation und im 20. Jahrhundert zum Themenkomplex ‚Welt und Kirche‘?

    Bei der Beantwortung dieser Fragen verfolgt das Proseminar zwei Ziele: Erstens sollen die Teilnehmer_innen erste Einblicke in kirchengeschichtliche Prozesse und Epochen erhalten und lernen, sich mit strittigen Forschungsfragen auseinanderzusetzen. Die Frage nach ‚Welt und Kirche‘ wird dabei leitend sein.

    Zweitens sollen die Teilnehmer_innen lernen, wie die Kirchengeschichte als theologische und historische Wissenschaftsdisziplin verortet werden kann. Dabei soll auch in die kirchengeschichtlichen Arbeitsmethoden eingeführt werden, die die Teilnehmer_innen zum Weiterstudium befähigen.

    Exemplarisch kann auch ein Blick auf den Religionsunterricht geworfen und die Frage gestellt werden, wie sich mit historischen Beispielen von ‚Entweltlichung‘ und ‚Verweltlichung‘ an die Lebenswelt der Schüler_innen anknüpfen lässt.


    KatholikInnen gehören einer hochgradig rechtlich organisierten Glaubensgemeinschaft an. Bewusst zu machen, dass und wie vielfältig kirchenrechtlich normiert der katholische Alltag ist und zur rechtlichen Orientierung in der Kirche zu befähigen, ist Ziel der Veranstaltung mit zwei Schwerpunkten:
    Der erste Teil der Vorlesung öffnet exemplarisch Fenster in praktisch wichtige Sektoren des Kirchenrechts mit Fragen wie:  Was bringt das neue kirchliche Arbeitsrecht für wieder verheiratete Geschiedene im Kirchendienst? Welche Beteiligungsmöglichkeiten haben Männer und Frauen in der Kirche? Wie stark müssen Gläubige sich mit kirchlichen Lehren identifizieren? Was ist für die kirchliche Heirat oder die Taufe der Kinder zu beachten? Was droht innerkirchlich bei Kirchenaustritt vor dem Staat? Wie ging und wie geht die Amtskirche mit sexuellem Missbrauch von Minderjährigen durch Kleriker um?
    Der zweite Teil konzentriert sich auf rechtliche Probleme des Schulalltags von ReligionslehrerInnen: Warum brauchen LehrerInnen für katholische Religionslehre eine „missio canonica" ihres Bischofs? Wie erhält oder verliert man sie? Können SchülerInnen Religion einfach „abwählen“ oder sich einfach sofortig aus dem RU „verabschieden“? Dürfen RelgionslehrerInnen sich mit evangelischen KollegInnen auf einen ökumenischen RU einigen? 
    Die konkrete Themenauswahl wird sich an den Wünschen der TeilnehmerInnen orientieren.
    Zur Vorbereitung der Stunden wird die Lektüre der einschlägigen Gesetzestexte erwartet.

    Das Seminar ist aufgrund der verpflichtenden Exkursion (s.o.) auf eine Teilnehmerzahl von 15 Studierenden begrenzt. Bitte melden Sie sich bis zum 04.04.2016 persönlich per Mail bei Herrn Schreijäck an (schreijaeck@em.uni-frankfurt.de). 
    Ein wesentliches Charakteristikum der Glaubenskommunikation in der Gegenwart bildet der sogenannte „iconic turn“. Das zweite Vatikanische Konzil hebt diesen Aspekt in der Pastoralkonstitution Gaudium et Spes hervor: „Auf ihre Weise sind auch Literatur und Kunst für das Leben der Kirche von großer Bedeutung. Denn sie bemühen sich um das Verständnis des eigentümlichen Wesens des Menschen, seiner Probleme und seiner Erfahrungen bei dem Versuch, sich selbst und die Welt zu erkennen und zu vollenden; sie gehen darauf aus, die Situation des Menschen in Geschichte und Universum zu erhellen […]. Auch die neuen Formen der Kunst, die gemäß der Eigenart der verschiedenen Völker und Länder den Menschen unserer Zeit entsprechen, sollen von der Kirche anerkannt werden.“ (GS 62)

    Wenn Bildung und Erziehung einen Beitrag zur je eigenen Lebensfähigkeit und zur Gestaltung einer humanen Welt leisten sollen, dann müssen heute Überlegungen in diesem Bereich unbedingt die Herausforderungen einer pluralistischen Weltgesellschaft einbeziehen. Das gilt auch für religiöse Lehr- und Lernprozesse. Die Vorlesung zeichnet die Geschichte des interkulturellen und interreligiösen Lernens nach und fragt nach dem Selbstverständnis, den Chancen und Grenzen des weltweiten Dialogs. Einige Ansätze aus dem allgemein- und religionspädagogischen Kontext werden exemplarisch vorgestellt und in religionsdidaktischer Perspektive fruchtbar gemacht.

    Woran glaubt die katholische Kirche und wie sind die Dogmen entstanden? Wie können wir in der Gegenwart über diesen Glauben sprechen? Wie lassen sich christliche Glaubenspraxis und Glaubensrede heute begründen? Und welche Konsequenzen hat der christliche Glaube für die Frage nach einer gerechten Gesellschaft und das menschliche Handeln? So lauten einige der Grundfragen, mit denen sich die systematisch-theologischen Fächer Fundamentaltheologie, Dogmatik und theologische Ethik befassen. 
    Das Proseminar Systematische Theologie stellt diese Fächer vor, indem es in einige Grundprobleme und Fragestellungen einführt, die die Arbeit dieser Fächer begleiten. Dies geschieht anhand von exemplarischen Texten, die das Selbstverständnis der Fächer darlegen und einen Einblick in zentrale Konfliktfelder geben. Daneben werden auch die wichtigsten Lexika, Handbücher und Hilfsmittel für die Arbeit in der Systematischen Theologie vorgestellt.

    Gottes Heilshandeln geschieht in und vermittels menschlicher Wirklichkeit: in der Geschichte der Menschen, in menschlicher Gemeinschaft. Als der sichtbare, identifizierbare Geschichts-Ort der Selbstvergegenwärtigung göttlichen Heils ist die Kirche zu verstehen. An diesem Selbstverständnis muss sie sich auch messen lassen. Bei allen Zweifeln und Vorbehalten, die man gegenüber der Kirche haben kann – ist sie doch eben auch „aus menschlicher Lebenswirklichkeit gebaut“ –, hieße ein prinzipielles Verwerfen der Kirche womöglich auch ein Verwerfen der Möglichkeit, dass Gottes Heil in menschlicher Wirklichkeit konkret werden kann. Das hiermit angedeutete theologische Verständnis der Kirche, die sich in den Sakramenten wesentlich selbst vollzieht, wird in dieser Lehrveranstaltung mit Blick auf die biblische Grundlagen, die theologiegeschichtlichen Entwicklungen und die systematischen Begründungen entfaltet.

    Maria ist eine vieldeutige Figur christlicher Frömmigkeitsgeschichte; sie ist in der systematisch-theologischen Familienaufstellung zugleich nahe am Zentrum und doch lateral positioniert; sie ist im Übermaß beanspruchte Gestalt religiöser Imagination. Das alles macht sie in einer schwer bestimmbaren, aber eben doch faktisch gegebenen Weise ikonographisch attraktiv. Die Vorlesung will dieser Konstellation nachgehen – nicht entlang der mariologischen Dogmenentwicklung, sondern in exemplarischer Inblicknahme der kunstgeschichtlichen Visualisierungen eines marianischen Mythos – von der Kindheit Mariens, über ihre Beanspruchung für die Heilsgeschichte, ihre Begleitung ihres Sohns in den Tod und durch ihn hindurch zur Auferstehung, bis hin zu ihrem eigenen Tod und ihre Aufnahme in den Himmel. Vorgeschaltet wird dem eine Einleitung zum Verhältnis von Theologie und Bildtheorie.

    Im Streit der Fakultäten stellt Kant den unvermeidlichen und unendlichen Streit der Philosophie mit der Theologie fest. Nach dem Erscheinen der Kritik der reinen Vernunft stellt sich für Kant die Frage: Was soll die Theologie als universitäre Disziplin? Kant diskutiert in seiner sogenannten Streitschrift verschiedene Formen von theologischem Streit um Religion und diskutiert, welche dieser Formen des Streites um Religion vom Standpunkt der Vernunft legitim, welche illegitim seien. Dabei erscheint die Universität als Teil eines möglichen Reformprozesses des Staates hin zum Ewigen Frieden: Macht und Herrschaftsausübung durch die Kontrolle der meisten Wissenschaften sind dazu notwendige und sinnvolle Instrumente.


    Das Seminar wird zunächst Kants Argumentation nachvollziehen und anschließend die an Kants Streitschrift geübte Kritik durch beispielsweise Schelling, Butler und Derrida rekonstruieren: Diese zielt unter anderem auf das ungeklärte Verhältnis von Glauben und Vernunftreligion und die behauptete Neutralität und Apolitizität des philosophischen Diskurses im Streit mit der Theologie.
    Anschließend soll der Streit der Fakultäten als Form der Institutionalisierung des Dissenses diskutiert werden.


    Das Seminar stellt zentrale Aspekte postmoderner Religionsphilosophie der Gegenwart vor. Im Zentrum stehen philosophische Ansätze, die eine Theorie der Religion jenseits von Atheismus, Agnostizismus und liberalem Postsäkularismus entwickeln. Auf der Grundlage des Readers von Graham Ward werden repräsentative Texte von Bataille, Derrida, Foucault, Kristeva, Lacan u.a. diskutiert.

    Im Proseminar erhalten Sie einen Überblick über aktuelle Theorien, wie sich religiöse Inhalte (an Schüler/innen) didaktisch aufbereitet vermitteln lassen. Sie erfahren, welche Möglichkeiten Ihnen die einzelnen Ansätze für Ihr späteres Handlungsfeld als Religionslehrer/in bieten und können in der Gruppe anhand praktischer Übungen und theoretischer Reflexionen erste Erfahrungen in der Anwendung einzelner Theorien religiösen Lernens sammeln.


    Praktische Theologie versteht sich als Theorie der Praxis/ des Handelns von Theologie und Kirche – hier und weltweit, früher und besonders heute. Sie beschäftigt sich mit der Frage, wie die christliche Botschaft authentisch und lebensnah kommuniziert werden kann. Dabei geht es um folgende Fragestellungen: Welche Bedeutung haben (christliche) Religion und katholische Kirche in unserer heutigen Gesellschaft? Wie ist es um die Lebenswelt und Religiosität von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen bestellt und wie entwickelt sie sich? In welchen Handlungsfeldern betätigt sich die Praktische Theologie? Welche Aufgaben übernimmt sie bzw. die Religionspädagogik im schulischen Religionsunterricht oder in der Gemeinde und welche Ansätze gibt es dazu?

    Religionspädagogische Fragen, die sich am Ende des Lehramtsstudiums - gerade auch im Hinblick auf die Examina - stellen, werden in dieser Lehrveranstaltung erörtert. Eingeladen sind vor allem Examenskandidaten/innen.

    In diesem Seminar erlernen Sie Grundlagenkompetenzen, um didaktisch und methodisch begründet Videoclips in religionspädagogischen Vermittlungszusammenhängen einzusetzen. 


    YouTube , übersetzt „Du bist die Sendung“, scheint das lebensweltliche Grundparadigma einer ganzen Generation wiederzugeben, das als Antwort auf die Anforderungen in der reflexiven Moderne (Postmoderne) zu verstehen ist. In diesem Seminar werden die Implikationen der Bedeutung des Bewegtbildes und des User Generated Contents religionspädagogisch analysiert und mediendidaktisch von den Teilnehmenden unter fachkundiger Begleitung in Studios erprobt. Daher ist die Teilnehmerzahl auf 15 begrenzt. Eine Anmeldung unter j.pelzer@em.uni-frankfurt.de mit kurzer Begründung ist obligatorisch. 

    In diesem Seminar erlernen Sie Grundlagenkompetenzen, um didaktisch und methodisch begründet neue / digitale Medien in religionspädagogischen Vermittlungszusammenhängen einzusetzen. Der Schwerpunkt liegt auf den Social Media, vor allen den sozialen Netzwerken

    Im Oberseminar werden neue religionswissenschaftliche bzw. religionswissenschaftlich relevante Ansätze vorgestellt und diskutiert. Es wird auch die Gelegenheit geboten, eigene Arbeiten zur Diskussion zu stellen. Persönliche Anmeldung erforderlich.

    In diesem Seminar befassen wir uns mit einigen bis vor kurzem relativ vernachlässigten Themen in der Forschung der Bhakti-Religionen: Gefühle, Sex/Gender und Gewalt. Anhand der ausgewählten Texte von Wendy Doniger und Alf Hiltebeitel schauen wir uns diese Themen in den emischen Narrativen sowohl über die indischen Götter und Göttinnen als auch über ihre irdischen Anhänger und Anhängerinnen an. Die Grundlagetexte sind auf Englisch.

    Im Proseminar werden wichtige Denker des Hindu Modernismus aus religionswissenschaftlicher Perspektive behandelt. Exemplarisch sollen die Ideen von Ram Mohan Roy, M. S. Golwalkar, Swami Vivekananda, Aurobindo Ghosh, Dayanand Saraswati und Bhaktivinod Thakur vorgestellt und diskutiert werden. Die Zuteilung der Referate erfolgt in der Vorbesprechung.

    Das Seminar, in dem nach Spuren des Religiösen in der Pop- Musik gesucht wird, versteht sich als ein Beitrag zu einer "angewandten Religionswissenschaft", in deren Zentrum religiöse bzw. religiös interpretierbare Titel von Musikern wie Bob Dylan, Leonard Cohen, The Beatles, Xavier Naidoo stehen. Auch in dieser zweiten Versuchsreihe des Musik-Seminars, das gleichsam in ein noch weithin unerschlossenes Forschungsfeld vorzustoßen versucht, sollen den Teilnehmern große Spielräume für die Eigenständigkeit und Kreativität gewährt werden, weshalb eine eindeutige Festlegung der ausgewählten Musik-Beispiele nicht schon im Vorfeld erfolgen soll. Es wird eine möglichst große Offenheit für Vorschläge der Seminarteilnehmer angestrebt. Neben dem üblichen, unvermeidlichen Lesen von Texten wird in diesem Seminar auch das Hören bzw. Sehen (Videos) von ausgewählten religiösen Musikstücken eine zentrale Rolle spielen.

    Das Proseminar behandelt die Geschichte der Religionswissenschaft, Probleme des Religionsvergleichs sowie Grundzüge ausgewählter Weltreligionen. Es bietet L- und BA-Studierenden der Katholischen Theologie und Religionswissenschaftlern einen geeigneten Einstieg in die Auseinandersetzung mit fremden religiösen Traditionen und soll für einen problemorientierten Umgang mit dem Fremden und dem Eigenen sensibilisieren. 

    Bis gegen Ende des 20. Jahrhunderts ist die Bedeutung der „religiösen Frage“ für die Ökologie kaum wahrgenommen worden. Die Religionswissenschaft ignorierte zumeist in  geistes- und kulturwissenschaftlicher „Naturvergessenheit“ die ökologische Herausforderung, während die Naturwissenschaften zunächst auf rein technische Lösungsverfahren zur Bewältigung der Um- und Mitweltkrise vertrauten und die geistes- und religionsgeschichtlichen Zusammenhänge zu wenig beachteten.
    Der enge Zusammenhang zwischen Religions- und Naturverständnissen findet angesichts der sich weiter verschärfenden ökologischen Krisensituation inzwischen auch in der Religionswissenschaft immer größere Beachtung und es ist die Religionsökologie als eine neue Unterdisziplin entstanden, die freilich interdisziplinär ausgerichtet ist und auch „naturalistische“ Positionen und deren Kritik in den Blick nehmen muss. Vereinfacht gesprochen kann in der Ökologiediskussion zwischen einer anthropozentrischen Position, die vor allem um des Menschen willen Umweltschutz fordert, und einer physio- bzw. biozentrischen Position, die um der Natur bzw. der gesamten Erde willen für den Schutz der Mitwelt eintritt. In der Vorlesung soll ein vergleichender und problem- und lösungsorientierter Blick auf verschiedene ökologieförmige Betrachtungsweisen, auch in den nichtabendländischen Kulturen, geworfen werden.

    In Absprache mit den Teilnehmenden werden Fragen zur Prüfungsvorbereitung aus dem Bereich der Moraltheologie und Sozialethik behandelt.

    In Absprache mit den Teilnehmenden werden aktuelle Neuerscheinungen sowie eigene Arbeiten vorgestellt und diskutiert.

    Christoph Hübenthal: Grundlegung der christlichen Sozialethik. Versuch eines freiheitsanalytisch-handlungsreflexiven Ansatzes, Münster 2006.

    Das Christentum erlebte in den ersten drei Jahrhunderten - nicht zuletzt aufgrund aktiver Mission - eine rasche Ausbreitung innerhalb des Imperium Romanum. Gleichzeitig prägte es, auch in Auseinandersetzung mit der antiken Gesellschaft und Kultur, eigene Strukturen aus, die - wie im Fall der christlichen Gemeinden und des kirchlichen Amtes - z. T. bis heute fortwirken, sowie spezifische Formen der Verkündigung, des gottesdienstlichen Lebens (mit den Schwerpunkten Taufe und Eucharistie) und der christlichen Diakonie. Die zunehmende Bedeutung der Christen innerhalb des Römischen Staates spiegelt sich in der kaiserlichen Gesetzgebung des 4. Jhs.: Nach wiederholten Verfolgungen wird das Christentum unter Konstantin I. (306-337) geduldet und schließlich unter Theodosius I. (379-395) zur Staatsreligion erhoben. Die philosophisch-theologische Reflexion der christlichen Lehre äußert sich in den ersten Jahrhunderten v. a. in apologetischer Literatur in Auseinandersetzung mit paganer Kritik. Die trinitätstheologischen und christologischen Kontroversen des 4. und 5. Jh. haben ihre Höhepunkte in den Konzilien von Nikaia (325), Konstantinopel I (381), Ephesos (431) und Chalkedon (451). Die Vorlesung vermittelt kirchen- und theologiegeschichtliche Grundlagenkenntnisse auf den genannten Feldern und führt in aktuelle Forschungsdiskussionen ein.

    Die urchristlichen Gemeinden galten in ihrer griechisch-römischen Umwelt als Vereine, wie es sie in vielen Varianten gab. In der Tat bestehen zwischen beiden Gruppenformen bedeutende Gemeinsamkeiten. Diesen, aber natürlich auch den Unterschieden, werden wir im Seminar anhand von Primärtexten nachgehen.

    Loisy hat provokant formuliert: „Jesus verkündete das Reich Gottes – aber was kam, war die Kirche“. In dieser Vorlesung werden die Frage nach kirchenstiftenden Aktivitäten Jesu, das Verhältnis von Reich Gottes und Kirche, die theologische und soziale Differenzierung der urchristlichen Gemeinden, die Herausbildung von Leitungsstrukturen und Ähnliches besprochen. Auch das Verhältnis der christlichen Gemeinden zu vergleichbaren nichtchristlichen Gruppierungen kommt in den Blick.

    In dieser Überblicksvorlesung werden historische, literarische und theologische Inhalte vermittelt, die den wissenschaftlichen Erstzugang zum NT erleichtern. Zur Sprache kommen Themen wie: Die Vielfalt der ntl. Schriften und das Werden des Kanons; der historische Jesus; die Frage nach der Auferstehung; Charakteristika der Evangelien, der Apg und einiger wichtiger Briefe.
    Griechischkenntnisse sind nicht notwendig. Die Vorlesung eignet sich gut zur Kombination mit dem Proseminar Biblische Theologie.

    In Theorie und Praxis

    Sie finden auf dieser Lernplattform notwendige Informationen nicht nur zum Praxissemester allgemein, sondern auch vieles Wichtige rund um den Religionsunterricht und für ihre ersten Schritte als Religionslehrerin/Religionslehrer.

    Worin soziale Gerechtigkeit besteht, ist eine zentrale, aber umstrittene Frage der modernen Ethik. Wie viel Gleichheit und wie viel Ungleichheit sind gesellschaftlich zuträglich und ethisch gerechtfertigt? Was sind die wesentlichen Güter, die gesellschaftlich gerecht verteilt werden müssen? Ist es überhaupt gerecht, die Frage nach Gerechtigkeit jeweils innerhalb einer Gesellschaft, und nicht global zu stellen? Im Blockseminar werden wir aktuelle Theorien und Konzepte der sozialen Gerechtigkeit kennenlernen und diskutieren und uns außerdem fragen, wie diese Überlegungen angemessen auf Einzelfragen sozialer Gerechtigkeit (Armut und Reichtum, Bildungsgerechtigkeit, etc.) angewendet werden können.

    Zentral aber umstritten, herausgefordert durch neue Entwicklungen und von manchen sogar für obsolet erklärt – so ließe sich die Lage des Personkonzepts in der Ethik charakterisieren. Was macht eigentlich eine Person aus? Aus welchen theologischen und philosophischen Traditionen heraus ist der moderne Personbegriff entstanden? Weshalb hat er eine solche ethische Bedeutung erhalten? Worin bestehen die aktuellen philosophischen, aber auch anwendungsorientierten Herausforderungen für das herkömmliche Personenverständnis? Das Seminar erarbeitet die unterschiedlichen Theoriestränge, die mit dem Personenbegriff verbunden sind, fragt nach den aktuellen theoretischen wie ethischen Herausforderungen dieser Konzeption und geht auf ausgewählte Fragestellungen im Bereich der Biomedizin ein.

    Wie lassen sich christliche Glaubenspraxis und Glaubensrede heute begründen? Welche Konsequenzen hat der christliche Glaube für die Frage nach einer gerechten Gesellschaft und das menschliche Handeln? So lauten einige der Grundfragen, mit denen sich die systematisch-theologischen Fächer (Fundamentaltheologie, Dogmatik und theologische Ethik) befassen. Das Proseminar Systematische Theologie stellt diese Fläche vor, in dem es in einige ihrer Grundprobleme und Fragestellungen einführt. Anhand von grundlegenden Texten sollen das Anliegen, die Arbeitsweise und das Selbstverständnis der systematischen Theologie kennengelernt werden. Außerdem werden die wichtigsten Lexika, Handbücher und Hilfsmittel für die Arbeit in der systematischen Theologie vorgestellt.

    Gerechtigkeit ist ein zentrales christliches Anliegen und zugleich eine Kernfrage der Ethik. In Reaktion auf die „soziale Frage“ im 19. Jahrhundert hat die christliche Ethik sich seither intensiv mit sozialer Gerechtigkeit in der modernen Gesellschaft befasst. Die Vorlesung führt in die christliche Ethik am Beispiel der Sozialethik ein, indem historische Schwerpunkte der christlichen Sozialethik und Sozialverkündigung dargestellt und zentrale Gerechtigkeitstheorien vorgestellt werden. Außerdem wird exemplarisch auf einige aktuelle Themen im Bereich sozialer Gerechtigkeit angegangen werden.

    Ziel dieses Proseminar ist es, den Studierenden wichtiges „Handwerkszeug“ der Biblischen Theologie zu vermitteln, um so die  Voraussetzungen für eine intensive wissenschaftliche Beschäftigung und einen verantwortungsvollen Umgang mit den biblischen Texten zu schaffen.

    Die griechisch-römische Moralphilosophie ist vor allem für die Paulusbriefe ein wichtiges Vergleichsfeld. Viele der ethischen Konzepte und literarischen Mittel, die Paulus bietet, haben dort Analogien. Das Seminar wird zu ausgewählten Themen Vergleiche anstellen, wobei besonders Epiktet und Seneca in den Blick kommen.

    Auf die Frage, was unter “Zeitgeschichte” zu verstehen sein soll, gibt es sehr verschiedene Antworten. In diesem Seminar wird der Begriff weit gefasst: Es soll um die politische, soziale, literarische und philosophisch-religiöse Wirklichkeit des Imperium Romanum im 1./2. Jh.n.Chr. gehen. Nur im Zusammenhang mit diesem Kontext lässt sich der Text des NT adäquat erfassen. Wir werden wichtige Primärtexte aus verschiedenen Bereichen (z.B. Inschriften, Romane, philosophische Abhandlungen) in deutscher Übersetzung lesen, interpretieren und mit neutestamentlichen Texten in Zusammenhang bringen.

    Die großen Redekompositionen sind ein hervorstechendes Charakteristikum des Matthäusevangeliums. Angesichts der Bedeutung, die dieses Evangelium der Lehre zuweist, lassen sie besonders gut erkennen, was dem Evangelisten an Jesus wichtig war.

    Die zentrale Aufgabe der Fundamentaltheologie besteht in der
    Begründung der Vernunftgemäßheit des christlichen Glaubens. Im Zuge der anthropologischen Wende der Theologie wird diese Aufgabe prominent durch subjekttheoretische Begründungsfiguren erfüllt. Im Ausgang vom
    Subjekt soll die Denkbarkeit des christlichen Glaubens aufgewiesen werden. Viel hängt dabei davon ab, wie der Begriff des Subjekts als Ausgangspunkt der Begründungsreflexion bestimmt wird. Wird das Subjekt in der Moderne primär als autonome Instanz bewusster Willens- und Vernunftoperationen verstanden, so werden in der postmodernen Philosophie zunehmend Zweifel an einer als souveräne Selbstbestimmung gedachten Autonomie und einer als Spontanität und völliger (Selbst)Transparenz gedachten Vernunft laut, die u.a. in Theorien der Subjektivierung formuliert werden. Theorien der Subjektivierung verstehen das Subjekt nicht als
    fertige Instanz autonomer Vollzüge, sondern als Produkt/Effekt
    sprachlich, intersubjektiv, kulturell, gesellschaftlich, ökonomisch
    etc. bestimmter Prozesse. Das Subjekt als handelnde und wollende Instanz bildet sich/wird gebildet erst durch Prozesse der übenden und formenden Einschreibung in gesellschaftliche Praktiken, der sprachlich vermittelten Zuschreibung von Identitätsmöglichkeiten, der Einschreibung in eine symbolische Ordnung, der Disziplinierung des eigenen Körpers gemäß gesellschaftlicher Vorgaben etc.

    Im Seminar sollen einige zentrale Konzepte der Subjektivierung
    erarbeitet, in ihrer Geltungsreichweite für den Subjektbegriff und ihrer Relevanz für die Theologie diskutiert werden.

    Der Glaube an Gott wird als kultische, doktrinale und spirituelle Praxis, welche kultur- und traditionsproduktiv ist und Identitäten intersubjektiv und gemeinschaftsbildend sowohl befördert als auch irritiert, in den Religionen geübt. Die Frage nach den gesellschaftlichen, kulturellen, psychologischen etc. Bedingungen dieser Religionspraxis wird in einem pluralen Spektrum der Geistes- und Sozialwissenschaften bearbeitet. Die Frage nach Gott – nach Geltung, Wahrheit und Bedeutung dieses Glaubens – wird in Philosophie und Theologie gestellt. Es ist diese Doppelperspektive, die im Zentrum der Vorlesung steht. Deswegen sind einleitend Aspekte der Verhältnisbestimmung (samt ihrer Geschichte) von Philosophie und Theologie hinsichtlich der Gottesfrage zu erörtern. Sodann werden  zentrale Lehrstücke der philosophischen (Gottesbeweise, Theodizeefrage, Theismus) und der (christlich) theologischen Gotteslehre (Offenbarung Gottes, Trinität) erläutert. Eine zeitgemäße Behandlung der Gottesfrage muss sich dabei der Rechtfertigungspflicht stellen, ob und wie in einer von der modernen Wissenschaft und einem kulturellen Pluralismus geprägten säkularen Welt noch philosophisch und theologisch sinnvoll von Gott geredet werden kann.

    Die Frage nach Jesus Christus ist die Kernfrage des christlichen Glaubens; an ihr entscheidet sich seine Identität. Dabei steht der Name „Jesus Christus" für die doppelte Dimension dieser Frage: Es ist die Frage nach dem Menschen Jesus aus Nazareth und in eins damit die Frage nach der in ihm zur geschichtlichen Verwirklichung gekommenen Gegenwart Gottes selbst. Dieser Doppelfrage soll in dieser Vorlesung hinsichtlich des biblischen Zeugnisses, der theologiegeschichtlichen Entwicklung und gegenwärtiger systematischer Fragestellungen nachgegangen werden.

    Diese Hauptvorlesung stellt eine Überblicksvorlesung über das Wesen des christlichen Glaubens dar. Als Leitfaden dient das Apostolische Glaubensbekenntnis, das die klassische Zusammenfassung des kirchlichen Glaubens darstellt und in allen großen christlichen Konfessionen rezipiert ist. Als Text der Vergangenheit bedarf dieses Bekenntnis allerdings der sorgfältigen Kommentierung und Übersetzung, um seine Funktion als richtungsweisende Zusammenfassung des Wesens des christlichen Glaubens erfüllen zu können.

    Im Proseminar erhalten Sie einen Überblick über aktuelle Theorien, wie sich religiöse Inhalte (an Schüler/innen) didaktisch aufbereitet vermitteln lassen. Sie erfahren, welche Möglichkeiten Ihnen die einzelnen Ansätze für Ihr späteres Handlungsfeld als Religionslehrer/in bieten und können in der Gruppe anhand praktischer Übungen und theoretischer Reflexionen erste Erfahrungen in der Anwendung einzelner Theorien religiösen Lernens sammeln.

    Religionspädagogische Fragen, die sich am Ende des Lehramtsstudiums - gerade auch im Hinblick auf die Examina - stellen, werden in dieser Lehrveranstaltung erörtert.

    In diesem Seminar erlernen Sie Grundlagenkompetenzen, um didaktisch und methodisch begründet Videoclips in religionspädagogischen Vermittlungszusammenhängen einzusetzen.

    In diesem Seminar erlernen Sie Grundlagenkompetenzen, um didaktisch und methodisch begründet neue / digitale Medien in religionspädagogischen Vermittlungszusammenhängen einzusetzen. Der Schwerpunkt liegt auf den Social Media, vor allen den sozialen Netzwerken

     

    Kommentar

    Zur erfolgreichen Absolvierung eines Blockpraktikums gehören die Teilnahme an und die aktive Mitarbeit in den Veranstaltungen zur Vorbereitung (im SoSe) und zur Nachbereitung (während des Schulpraktikums); z. T. als laufende Semesterveranstaltung, z. T. im Block.

    Alle angeführten bzw. noch zu vereinbarenden Termine sind verpflichtend.

    Den ersten Baustein der Vorbereitung bildet die Klärung der Erwartungen und der persönlichen spezifischen Zielsetzung der Veranstaltung mit besonderem Blick auf die verschiedenen Schulformen. Es folgt die Behandlung organisatorischer, fachdidaktischer und methodischer Fragen, wie sie bei der Planung und Durchführung von Schulunterricht aufgeworfen werden. Im Zentrum der Übung stehen die Erarbeitung konkreter Unterrichtsstunden/-reihen (Tabl. Unterrichtsverlauf, Analysen zum Unterricht, Sammlung und Herstellung von Materialien für den Unterricht, usw.).

    Ein Besuch im Amt für Religionspädagogik Frankfurt (Näheres zu Beginn der Vorbereitung) wird wertvolle Hinweise über Materialien zur Unterrichtsgestaltung im katholischen Religionsunterricht vermitteln.

    Literatur

    Bitter, Gottfried u.a. (Hg.), Neues Handbuch religionspädagogischer Grundbegriffe, München 2002.

    Hilger, Georg / Leimgruber, Stephan / Ziebertz, Hans-Georg, Religionsdidaktik, München 2001.

    Kretschmer, Horst; Stary, Joachim, Schulpraktikum, Berlin 1998.

    Mattes, Wolfgang, Methoden für den Unterricht,  Paderborn 2002.

    Niehl, Franz W.: 212 Methoden für den Religionsunterricht. -5. Auflage - München: Kösel 2002.

    Kommentar

    Zur erfolgreichen Absolvierung eines Blockpraktikums gehören die Teilnahme an und die aktive Mitarbeit in den Veranstaltungen zur Vorbereitung (im SoSe) und zur Nachbereitung (während des Schulpraktikums); z. T. als laufende Semesterveranstaltung, z. T. im Block.

    Alle angeführten bzw. noch zu vereinbarenden Termine sind verpflichtend.

    Den ersten Baustein der Vorbereitung bildet die Klärung der Erwartungen und der persönlichen spezifischen Zielsetzung der Veranstaltung mit besonderem Blick auf die verschiedenen Schulformen. Es folgt die Behandlung organisatorischer, fachdidaktischer und methodischer Fragen, wie sie bei der Planung und Durchführung von Schulunterricht aufgeworfen werden. Im Zentrum der Übung stehen die Erarbeitung konkreter Unterrichtsstunden/-reihen (Tabl. Unterrichtsverlauf, Analysen zum Unterricht, Sammlung und Herstellung von Materialien für den Unterricht, usw.).

    Ein Besuch im Amt für Religionspädagogik Frankfurt (Näheres zu Beginn der Vorbereitung) wird wertvolle Hinweise über Materialien zur Unterrichtsgestaltung im katholischen Religionsunterricht vermitteln.

    Literatur

    Bitter, Gottfried u.a. (Hg.), Neues Handbuch religionspädagogischer Grundbegriffe, München 2002.

    Hilger, Georg / Leimgruber, Stephan / Ziebertz, Hans-Georg, Religionsdidaktik, München 2001.

    Kretschmer, Horst; Stary, Joachim, Schulpraktikum, Berlin 1998.

    Mattes, Wolfgang, Methoden für den Unterricht,  Paderborn 2002.

    Niehl, Franz W.: 212 Methoden für den Religionsunterricht. -5. Auflage - München: Kösel 2002.

    Kurzfilme im Religionsunterricht

    Welche „Spuren des Glaubens“ lassen sich in der Geschichte feststellen? In welchen Formen äußerte sich zu früheren Zeiten der christliche Glaube? Bei der Beantwortung dieser Fragen verfolgt das Proseminar verfolgt zwei Ziele: Zum einen sollen die Teilnehmer_innen mit den Methoden und Ansätzen der Kirchengeschichte als Wissenschaftsdisziplin allgemein vertraut gemacht werden. Zum anderen werden „Spuren des Glaubens“  an einzelnen exemplarischen Themen der zweitausendjährigen Geschichte der Kirche erarbeitet. Die Kirchengeschichte versteht sich als Disziplin im theologischen Fächerkanon – zugleich arbeitet sie mit historisch-kritischen Methoden, die sie mit der (allgemeinen) Geschichtswissenschaft gemein hat. Dieses Selbstverständnis wird im Proseminar genauer betrachtet werden. Zugleich werden die Student_innen in die spezifischen Arbeitsweisen und Hilfsmittel der Kirchengeschichte eingeführt, die sie zum Weiterstudium befähigen sollen. An exemplarischen Themen diverser kirchengeschichtlicher Epochen (Mönchtum, Reformation, Zweites Vatikanum) werden inhaltliche Vertiefungen vorgenommen. Dabei sollen die Teilnehmer_innen erste Einblicke in die geschichtlichen Prozesse erhalten und lernen, sich mit strittigen Forschungsfragen auseinanderzusetzen. Exemplarisch können auch Einsatzmöglichkeiten und Methoden der Kirchengeschichte im Religionsunterricht besprochen werden, um auch in der Schule historischen „Spuren des Glaubens“ nachspüren zu können.

    Das Proseminar „Glaube und Geschichte“ verfolgt zwei Ziele: Zum einen sollen die Teilnehmer_innen mit den Methoden und Ansätzen der Kirchengeschichte als Wissenschaftsdisziplin vertraut gemacht werden, zum anderen einzelne Themen der zweitausendjährigen Geschichte der Kirche kennenlernen.
    Die Kirchengeschichte versteht sich als Disziplin im theologischen Fächerkanon – zugleich arbeitet sie mit historisch-kritischen Methoden, die sie mit der (allgemeinen) Geschichtswissenschaft gemein hat. Dieses Selbstverständnis wird im Proseminar genauer betrachtet werden. Zugleich werden die Student_innen in die spezifischen Arbeitsweisen und Hilfsmittel der Kirchengeschichte eingeführt, die sie zum Weiterstudium befähigen sollen.
    An exemplarischen Themen diverser kirchengeschichtlicher Epochen (Mönchtum, Reformation, Zweites Vatikanum) werden inhaltliche Vertiefungen vorgenommen. Dabei sollen die Teilnehmer_innen erste Einblicke in die geschichtlichen Prozesse erhalten und lernen, sich mit strittigen Forschungsfragen auseinanderzusetzen. Exemplarisch können auch Einsatzmöglichkeiten und Methoden der Kirchengeschichte im Religionsunterricht besprochen werden.