Herzlich Willkommen

Der Fachbereich Katholische Theologie möchte Sie auf der Lernplattform Moodle herzlich Willkommen heißen.


    Kursliste

    Das Konzept der Elementarisierung nach NIPKOW/SCHWEITZER stellt sich der didaktischen Frage, wie ein Religionsunterricht aussehen kann, der an den Schülerinnen und Schülern und deren individuellem Lebensweg orientiert und auf Förderung einer selbständigen Auseinandersetzung gerichtet ist. In Fortführung des Ansatzes des Soziologen HARTMUT ROSA zur Resonanz für den Bereich der Pädagogik stellt eine ‚Resonanzpädagogik‘ die These auf, dass Lehren und Lernen dann gelingt, wenn Schule zum Resonanzraum wird.

    Von diesen beiden Ansätzen ausgehend sollen im Rahmen des Seminars Konsequenzen für einen Religionsunterricht erarbeitet werden, der als Lebens- und Lernraum für alle Schülerinnen und Schüler zu gestalten ist.

    Im Seminar wird die entsprechende theoretische Grundlage erarbeitet, die methodische Umsetzung exemplarisch erprobt und reflektiert. Ein Teil der Blockveranstaltung wird an einer Förder- und einer Grundschule stattfinden.

    Neben der Vorstellung von eigenen Forschungsarbeiten werden neuere Entwicklungen bzw. Veröffentlichungen in Moraltheologie und Sozialethik besprochen.

    Obwohl Digitalisierung gegenwärtig ständig öffentlich thematisiert wird, ist häufig unklar, was damit gemeint ist: Digitalisierung ist ein vielgestaltiges, prinzipiell seit längerem vorhandenes Phänomen, dessen öffentlich-politische, lebensweltliche und schließlich auch theologische Relevanz zunehmend erkannt wird. Digitale Prozesse beeinflussen menschliches Handeln, indem sie Entscheidungen – etwa im Konsumverhalten – vorwegnehmen; digitale Medien transportieren nicht nur Inhalte, sondern geben Diskursen eigene Wendungen; digitale, KI-beteiligte Technologien werden in menschliche Körper implantiert und verändern so menschliche Leiblichkeit und Geistigkeit. Das Seminar wird Phänomene der Digitalisierung auf ihre anthropologischen, subjekttheoretischen und politischen Dimensionen hin diskutieren, um auf dieser Basis zu einer reflektierten Einschätzung aus theologischer und ethischer Perspektive hinzuführen.

    Für die christliche Theologie ist die Idee des Friedens von zentraler Bedeutung. Die Erfahrungen von Krieg und Gewalt zeigen jedoch, dass Friedenszustände stets prekär bleiben und ein dauerhafter gerechter Frieden den Charakter einer Utopie hat. Für die politische Ethik ist die Friedensfrage daher eine fundamentale Herausforderung: Ist Frieden überhaupt erreichbar? Wie ist Frieden zu denken, damit er politisch-praktisch handlungsleitend werden kann? Darf man zur Herstellung und zum Erhalt von Frieden Gewalt anwenden oder ist aus christlicher Sicht eher radikaler Pazifismus gefordert? Im Seminar befassen wir uns mit der Aufwertung der Friedensethik, die in der christlichen Theologie mindestens an die Seite der traditionellen Frage nach der Rechtfertigung von Gewaltmitteln („gerechter Krieg“) getreten ist und diskutieren Konzepte und Modelle des radikalen und gemäßigten Pazifismus.


    Loisy hat provokant formuliert: „Jesus verkündete das Reich Gottes – aber was kam, war die Kirche“. In dieser Vorlesung werden die Frage nach kirchenstiftenden Aktivitäten Jesu, das Verhältnis von Reich Gottes und Kirche, die theologische und soziale Differenzierung der urchristlichen Gemeinden, die Herausbildung von Leitungsstrukturen und Ähnliches besprochen. Auch das Verhältnis der christlichen Gemeinden zu vergleichbaren nichtchristlichen Gruppierungen kommt in den Blick.

    In dieser Überblicksvorlesung werden historische, literarische und theologische Inhalte vermittelt, die den wissenschaftlichen Erstzugang zum NT erleichtern. Zur Sprache kommen Themen wie: Die Vielfalt der ntl. Schriften und das Werden des Kanons; der historische Jesus; die Frage nach der Auferstehung; Charakteristika der Evangelien, der Apg und einiger wichtiger Briefe.

    Stirbt ein Papst oder tritt er zurück, gerät auch heute noch das Geschehen hinter den verschlossenen Toren des Konklaves in das Blickfeld einer breiteren Öffentlichkeit. Die gekonnte Inszenierung des obersten kirchlichen Wahlentscheides, der von einer Reihe von Riten, Klischees und Geheimnissen geprägt wird, ist das Ergebnis einer langen und wechselhaften Geschichte der Besetzung des römischen Bischofsstuhls. Normative Texte, Protokolle, aber auch inoffizielle Akten und Legenden geben Einblicke in dieses prominente und paradigmatische Thema der Kirchengeschichte. Anhand aktueller Forschungsarbeiten sollen im Seminar die vielen Dimensionen (Verfahrensform, Amtslegitimation und Semantik) der Papstwahl kritisch erarbeitet werden und mit ausgewählten Quellen und Fragestellungen allgemein und methodisch an das kirchenhistorische Arbeiten herangeführt werden.

    Ziel dieses Proseminars ist es, den Studierenden wichtiges „Handwerkszeug“ der Biblischen Theologie zu vermitteln, um so die Voraussetzungen für eine intensive wissenschaftliche Beschäftigung und einen verantwortungsvollen Umgang mit den biblischen Texten zu schaffen.

    Dazu sollen die Studierenden vor allem mit den Methoden der historisch-kritischen Exegese vertraut gemacht werden, aber auch Einblicke in die stets wachsende Vielfalt neuerer Ansätze der Bibelauslegung erhalten.

    Die Dynamiken der Veränderungen sind hoch: die katholische Kirche steht in tiefgreifenden Wandlungsprozessen. Stichworte finden sich zahlreich: Kirchenaustritte, abnehmende Beteiligung an kirchlichen Vollzügen, Akzeptanz der Glaubenswahrheiten oder Strukturveränderungen in den Pfarreien sind nur einige. Streitpunkte finden sich ebenfalls vielfach: Partizipation der Kirchenmitglieder an Entscheidungen, Kommunionempfang ausschließlich für katholische Christen und anderes mehr.

    Diese Veränderungsprozesse sind in grundlegende Fragen eingebettet: ist die Perspektive die kleine, entschiedene Herde? Gibt es weiterhin die Vorstellung einer breit in der Gesellschaft verankerten Kirche? Ist die Option ein dialogisches Verhältnis zur Gegenwart? Ist die Leitidee die Mitteilung fester Lehrmeinungen?

    Dieses Seminar wird zum einen die Möglichkeiten bieten, die aktuelle Situation kirchlichen Lebens in Deutschland wahrzunehmen. Zum anderen geht es um die Frage, welche Orientierungspunkte die Basis für Richtungsentscheidungen geben können. Dabei sind zwei Begriffe von Bedeutung: Sakrament und Sendung. Die Kirche versteht sich selbst als Sakrament. Ihren Sendungsauftrag in die Welt hat sie von Jesus Christus selbst (vgl. LG 1).


    Was ist Theologie? Welche Disziplinen gehören zur Theologie, womit beschäftigen sie sich und wie stehen sie zueinander? Was heißt es Theologie zu studieren, wie geht das? Und was hat dieses Studium mit mir persönlich zu tun?

     

    Der Grundkurs führt in das Studium der Katholischen Theologie ein. Er ist für alle Studierenden verbindlich und begleitet die Studieneingangsphase, in der die Weichen für ein gelingendes Studium gestellt werden. In mehreren Podiumsdiskussionen stellen sich je zwei Vertreter der theologischen Disziplinen vor und diskutieren mit Ihnen und miteinander zu aktuellen und zentralen Fragen der Theologie. Begleitend dazu wird an vorbereitenden Texten das wissenschaftliche Arbeiten erklärt und geübt. Dabei und bei der Bewältigung organisatorischer Aufgaben werden die Teilnehmer/-innen von Studierenden höherer Semester unterstützt. In dieser Veranstaltung und insbesondere während des für alle verbindlichen Wochenendes können Sie Ihre Kommilitoninnen und Kommilitonen sowie Lehrende bei gemeinsamer Arbeit, im Gespräch und beim Feiern kennenlernen.


    In Absprache mit den Teilnehmenden werden aktuelle Neuerscheinungen aus den im Titel genannten Bereichen sowie eigene Arbeiten vorgestellt und diskutiert.

    Autonomie ist ein zentraler Begriff der modernen Ethik und seit der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts auch der theologischen Ethik. Gleichzeitig ist die Auffassung, der Mensch sei in der Bestimmung dessen, was ihnen moralisch zum Handeln bewegt, autonom, von verschiedenen Seiten umstritten. Umstritten ist nicht nur, ob menschliche Freiheit wesentlich als Selbstbestimmung oder als Selbstgesetzgebung aufzufassen ist, sondern auch, ob der Autonomieanspruch nicht angesichts der „Auflösung des Subjekts“ in Systemzusammenhänge als illusionär aufgegeben werden muss. Und kann man theologisch behaupten, der gläubige Mensch sei gegenüber Gott „autonom“? Im Seminar werden die philosophischen und theologischen Voraussetzungen der Autonomiekonzeption sowie aktuelle Kontroversen aufgearbeitet und diskutiert.

    Das Tötungsverbot scheint zu den am wenigsten strittigen und universal anerkannten moralischen Normen zu gehören – niemand würde bestreiten, dass es moralisch verwerflich ist, einen anderen Menschen zu töten. Bei näherem Hinsehen werden jedoch eine Menge an Ausnahmen oder an Streitfragen deutlich – etwa was das Töten im Krieg, bei terroristischen Angriffen oder auch die Todesstrafe in bestimmten Fällen betrifft. Aber auch in medizinischen Kontexten – Sterbehilfe, assistierter Suizid, Schwangerschaftsabbruch, uvm. – ist das Tötungsverbot keineswegs mehr unumstritten. Im Seminar werden wir eine Reihe solcher Streitfragen untersuchen und die mit ihnen verbundenen ethischen Argumentationen kritisch diskutieren. Lässt sich das moralische Verbot, Menschen zu töten, ethisch erhärten?

    Im Seminar werden Grundfragen theologischer Ethik bearbeitet: Welches Handeln resultiert aus dem Glauben? Wie lässt es sich begründen? Brauchen wir Gott für die Moral?

    Im Seminar werden die Fragestellungen und die Quellen einer modernen theologischen Ethik im Kontext der wichtigsten Ansätze philosophischer Ethik vorgestellt. Vor die diesem Hintergrund lässt sich bestimmen, wie „theologische Ethik“ – als Individual-und Sozialethik – heute verstanden werden kann und welchen Stellenwert grundlegende Konzepte wie Norm, Gewissen, Tugend, Verantwortung, Hoffnung, Sinn und Identität haben.

    Wie lassen sich christliche Glaubenspraxis und Glaubensrede heute begründen? Welche Konsequenzen hat der christliche Glaube für die Frage nach einer gerechten Gesellschaft und das menschliche Handeln? So lauten einige der Grundfragen, mit denen sich die systematisch-theologischen Fächer (Fundamentaltheologie, Dogmatik und theologische Ethik) befassen. Das Proseminar Systematische Theologie stellt diese Fläche vor, in dem es in einige ihrer Grundprobleme und Fragestellungen einführt. Anhand von grundlegenden Texten sollen das Anliegen, die Arbeitsweise und das Selbstverständnis der systematischen Theologie kennengelernt werden. Außerdem werden die wichtigsten Lexika, Handbücher und Hilfsmittel für die Arbeit in der systematischen Theologie vorgestellt.

    Wir beschäftigen uns im Seminar mit der katholischen Frömmigkeitskultur, d. h. mit jenen Symbolen, Normen, Idealen und kollektiven sowie individuellen Prozessen, die zur Konstituierung und zur Stärkung des Lebens und Glaubens des frühneuzeitlichen Menschen, also seiner Kultur, führten. Wesentliche Seminarthemen sind: die Charakteristika der frühneuzeitlichen Frömmigkeit (Jesus, Maria, Heilige), Mystik, Lebensmodelle und Handlungsspielräume frühneuzeitlicher Frauen, (religiöse) Bildung und Erziehung sowie das gesellschaftliche Engagement vonseiten der Orden und Kongregationen. Intendiert ist aufzuzeigen und gemeinsam zu erarbeiten, dass und inwiefern Frömmigkeit eine Grundkonstante im Leben frühneuzeitlicher Männer und Frauen war, die sie befähigte, ihre Entfaltungsmöglichkeiten zu erkennen und auszuloten.

    Die Lehrveranstaltung schließt chronologisch und thematisch an die Vorlesung „Christentum in Antike und Mittelalter“ an und bietet einen Überblick über die Kirchengeschichte vom 16. Jahrhundert bis in die Gegenwart. Zentrale Themen werden sein: Geschichte von Reformation, Katholischer Reform und Gegenreformation – Konzil von Trient – Konfessionalisierung Europas – posttridentinisches Papsttum – frühneuzeitliche Reichskirche – Josephinismus, katholische Aufklärung und Romantik – Konfliktgeschichte von Kirche und Staat im 19. Jahrhundert – Liberalismus, Ultramontanismus und I. Vatikanum – Modernismuskrise – Kirche und Nationalsozialismus – moderner Katholizismus und II. Vatikanum.

    Die Vorlesung vermittelt einen problemorientierten Überblick über die Geschichte des Christentums von seinen Anfängen im Kontext der griechisch-römischen Kultur, über die Entwicklung zur Staats- und Weltreligion, über die großen hochmittelalterlichen Konflikte zwischen Papsttum und Kaisertum bis hin zu den Reformbewegungen des Spätmittelalters. Neben der Geschichte kirchlicher Institutionen und Ämter geht es insbesondere um die Lehrentwicklung auf den ökumenischen Konzilien, um die Haltung der Kirche gegenüber christlichen Heterodoxien und anderen Religionen und um die vielfältigen Formen antiker und mittelalterlicher Frömmigkeit.

    Im Proseminar "Religiösität wahrnehmen, fördern und begleiten"  erhalten die Studierenden einen Überblick über aktuelle Theorien, wie sich religiöse Inhalte (an Schüler*innen) aufbereitet vermitteln für Ihr späteres Berufsfeld bieten. Die Studierenden können anhand Übungen und Reflexionen erste Erfahrungen in der Anwendung religiösen Lernens sammeln.

    Die Studierenden gewinnen Sicherheit in der Bewertung verschiedener Modelle, wie sich religiöse Lernprozesse gestalten lassen, indem sie sich diese aktiv erarbeiten. Sie entwickeln durch eine wissenschaftliche Auseinandersetzung mit der Religionspädagogik ein fundiertes Instrumentarium für praktische theologische Fragen. Sie können damit gesellschaftliche Entwicklungen und Trends im religiösen Bereich einschätzen und auf ihre zukünftige Relevanz hin analysieren.


    Wie lassen sich Digitale Medien im Religionsunterricht und anderen religionspädagogischen Vermittlungszusammenhängen so einsetzen, dass ein didaktischer „Mehrwert” für Lernprozesse entsteht? Welche besondere Rolle können Digitale Medien besonders in religionspädagogischen Kontexten übernehmen? Die Teilnehmenden des Seminars werden die Möglichkeit haben, anhand eigener Werkstücke und der Reflexion des Entstehungsprozesses fundierte Kenntnisse im Einsatz der Medien zu gewinnen und wissenschaftlich begründete Lehr/Lernszenarien für das Unterrichtsgeschehen selbstständig zu entwerfen und religionsdidaktisch zu bedenken.

    Die Lehrveranstaltung stellt sich unter die Frage, welche herausfordernde Aufgaben dem Religionsunterricht in Zeiten zurückgehender religiöser Sozialisation zuwachsen. Die neue Beanspruchung von Religionslehrkäften werden reflektiert und hilfreiche Perspektiven erarbeitet. Dabei wird sich auch die Sinnfrage für den RU stellen.

    Religionen manifestieren sich auch in den Räumen, in denen sie sich gestaltend vollziehen. Die Strukturierung und Gestaltung der Kult- oder Ritualräume, aber auch ihre Lage im Stadt- oder Naturkontext, lassen sich als aussagekräftige Charakterisierungen der jeweiligen Religion dechiffrieren. Die Vorlesung unternimmt dies hinsichtlich des Christentums und seiner Sakralräume, die unter dem Generalbegriff „Kirche(nbau)“ firmieren. Durch seine Sakralbauten ist das Christentum in augenfälliger Weise mit der Kultur in ihren jeweiligen regionalen und historischen Ausprägungen unmittelbar verbunden. Anhand des Kirchenbaus wird also von der Differenzidentität zu handeln sein, die Religion und Kultur sowohl identisch als auch unterschieden sein lässt: Das Christentum ist als eine (in sich faktischmaterial) plurale Kultur darzulegen wie umgekehrt Kultur in ihren Religionsdimensionen zu erschließen ist. In diesem Zusammenhang wird unter anderem die Formensprache und -geschichte des Kirchenbaus in ihren kulturell-geschichtlichen, aber auch liturgischen Zusammenhängen thematisiert. Letzteres umfasst die Darstellung des liturgischen Gebrauchs der Kirchenbauten. Aus der Begegnung von kulturellen Formen und liturgischem Gebrauch entsteht in jedem Kirchenbau aber auch ein Werk von eigener ästhetischer Dignität; auch diese wird zentrales Thema der Vorlesung sein. Die Vorgehensweise zielt auf Anschaulichkeit; soweit möglich, werden alle Themenbereiche anhand ausgewählter Beispiele in Bild und Beschreibung besprochen. Exkursionen zu Kirchenbauten in der Region sind geplant.


    Gottes Heilshandeln geschieht in und vermittels menschlicher Wirklichkeit: in der Geschichte der Menschen, in menschlicher Gemeinschaft. Als der sichtbare, identifizierbare Geschichts-Ort der Selbstvergegenwärtigung göttlichen Heils ist die Kirche zu verstehen. An diesem Selbstverständnis muss sie sich auch messen lassen. Bei allen Zweifeln und Vorbehalten, die man gegenüber der Kirche haben kann – ist sie doch eben auch „aus menschlicher Lebenswirklichkeit gebaut“ –, hieße ein prinzipielles Verwerfen der Kirche womöglich auch ein Verwerfen der Möglichkeit, dass Gottes Heil in menschlicher Wirklichkeit konkret werden kann. Das hiermit angedeutete theologische Verständnis der Kirche, die sich in den Sakramenten wesentlich selbst vollzieht, wird in dieser Lehrveranstaltung mit Blick auf die biblische Grundlagen, die theologiegeschichtlichen Entwicklungen und die systematischen Begründungen entfaltet. 

     


    Woran glaubt die katholische Kirche und wie sind die Dogmen entstanden? Wie können wir in der Gegenwart über diesen Glauben sprechen? Wie lassen sich christliche Glaubenspraxis und Glaubensrede heute begründen? Und welche Konsequenzen hat der christliche Glaube für die Frage nach einer gerechten Gesellschaft und das menschliche Handeln? So lauten einige der Grundfragen, mit denen sich die systematisch-theologischen Fächer Fundamentaltheologie, Dogmatik und theologische Ethik befassen. Das Proseminar Systematische Theologie stellt diese Fächer vor, indem es in einige Grundprobleme und Fragestellungen einführt, die die Arbeit dieser Fächer begleiten. Dies geschieht anhand von exemplarischen Texten, die das Selbstverständnis der Fächer darlegen und einen Einblick in zentrale Konfliktfelder geben. Daneben werden auch die wichtigsten Lexika, Handbücher und Hilfsmittel für die Arbeit in der Systematischen Theologie vorgestellt

    Ziel dieses Proseminars ist es, den Studierenden wichtiges „Handwerkszeug“ der Biblischen Theologie zu vermitteln, um so die Voraussetzungen für eine intensive wissenschaftliche Beschäftigung und einen verantwortungsvollen Umgang mit den biblischen Texten zu schaffen.

    Dazu sollen die Studierenden vor allem mit den Methoden der historisch-kritischen Exegese vertraut gemacht werden, aber auch Einblicke in die stets wachsende Vielfalt neuerer Ansätze der Bibelauslegung erhalten.


    Ziel dieses Proseminars ist es, den Studierenden wichtiges „Handwerkszeug“ der Biblischen Theologie zu vermitteln, um so die Voraussetzungen für eine intensive wissenschaftliche Beschäftigung und einen verantwortungsvollen Umgang mit den biblischen Texten zu schaffen.

    Dazu sollen die Studierenden vor allem mit den Methoden der historisch-kritischen Exegese vertraut gemacht werden, aber auch Einblicke in die stets wachsende Vielfalt neuerer Ansätze der Bibelauslegung erhalten.

    Neben eigenen Arbeiten der Teilnehmenden werden aktuelle Neuerscheinungen aus dem Bereich der Medizinethik besprochen.

    In seinen 2016 erschienenen Buch „Refraiming Catholic Theological Ethics“ fordert der Brüsseler Moraltheologe Josef Selling, die katholische Moraltheologie müsse grundsätzlich neu ausgerichtet werden. Er kritisiert insbesondere die Ausprägung als Gebots-und Verbotsethik, die sich auf einzelne isolierte Handlungsweisen beziehe. Demgegenüber schlägt er eine neue Bewertung der Handlungskontexte und eine Aufwertung der Tugendethik vor. Selling situiert sich in kritischer Bezugnahme zu moraltheologischen Entwicklung seit dem Zweiten Vatikanum und kritisiert insbesondere die Enzyklika Veritatis Splendor (1993). Kern seiner Argumentation ist auch eine neue Interpretation des Thomas von Aquin. Im Seminar lesen wir Auszüge von Sellings Buch, gehen seiner Thomas-Interpretation kritisch nach und fragen uns schließlich, wie weit seine Neuausrichtung trägt. Das Seminar richtet sich an alle moraltheologisch Interessierten, die einen Blick in die Tradition nicht scheuen, aber grundsätzlich der Frage nachgehen möchten, welche Gestalt die Moraltheologie heute annehmen sollte.

    Wie lassen sich Digitale Medien im Religionsunterricht und anderen religionspädagogischen Vermittlungszusammenhängen so einsetzen, dass ein didaktischer „Mehrwert“ für Lernprozesse entsteht? Welche besondere Rolle können Digitale Medien besonders in religionspädagogischen Kontexten übernehmen? Die Teilnehmenden des Seminars werden die Möglichkeit haben, anhand eigener Werkstücke und der Reflexion des Entstehungsprozesses fundierte Kenntnisse im Einsatz der Medien zu gewinnen und wissenschaftlich begründete Lehr/Lernszenarien für das Unterrichtsgeschehen selbstständig zu entwerfen und religionsdidaktisch zu bedenken. Das Seminar ist für das Medienkompetenzzertifikat akkreditiert.

    Die Lehrveranstaltung stellt sich unter die Frage, welche herausfordernde Aufgaben dem Religionsunterricht in Zeiten zurückgehender religiöser Sozialisation zuwachsen. Die neue Beanspruchung von Religonslehrkäften werden reflektiert und hilfreiche Perspektiven erarbeitet. Dabei wird sich auch die Sinnfrage für den RU stellen.

    Im Proseminar erhalten Sie einen Überblick über aktuelle Theorien, wie sich religiöse Inhalte (an Schüler/innen) didaktisch aufbereitet vermitteln lassen. Sie erfahren, welche Möglichkeiten Ihnen die einzelnen Ansätze für Ihr späteres Handlungsfeld als Religionslehrer/in bieten und können in der Gruppe anhand praktische Übungen und theoretischer Reflexionen erste Erfahrungen in der Anwendung einzelner Theorien religiösen Lernens sammeln.

    Sie gewinnen Sicherheit in der Bewertung verschiedener Modelle, wie sich religiöse Lernprozesse gestalten (lassen) durch einen Kriterienkatalog, den Sie sich aktiv erarbeiten. Sie erleben, wie Sie durch eine kompetente wissenschaftliche Auseinandersetzung mit den Themen der Religionspädagogik ein fundiertes Instrumentarium für praktische theologische Fragen entwickeln, um gesellschaftliche Entwicklungen und Trends im religiösen Bereich einschätzen und auf ihre zukünftige Relevanz hin analysieren zu können.


    Wir freuen uns, dass Sie sich für dieses Fach entschieden haben. Entlang folgender Grundfragen führt der Grundkurs in das Studium der Katholischen Theologie ein: Was ist Theologie? Welche Disziplinen gehören zur Theologie, womit beschäftigen sie sich und wie stehen sie zueinander? Was heißt es Theologie zu studieren, wie geht das? Und was hat dieses Studium mit mir persönlich zu tun? 


    Bei der Beantwortung dieser Fragen und in allen Belangen des Grundkurses werden Sie von erfahrenen Studierenden höherer Semester und verschiedener Studiengänge mit Rat und Tat unterstützt. In diesem Forum finden Sie die relevanten Materialien sowie organisatorische Hinweise zu den einzelnen Sitzungen; bitten schauen Sie daher regelmäßig vorbei. Wir freuen uns auf interessante Sitzungen mit Ihnen und wünschen allen ein erfolgreiches Semester sowie einen guten Uni-Start!


    Diese Hauptvorlesung stellt eine Überblicksvorlesung über das Wesen des christlichen Glaubens dar. Als Leitfaden dient das Apostolische Glaubensbekenntnis, das die klassische Zusammenfassung des kirchlichen Glaubens darstellt und in allen großen christlichen Konfessionen  rezipiert  ist.  Als  Text  der  Vergangenheit  bedarf  dieses Bekenntnis  allerdings  der  sorgfältigen  Kommentierung  und  Übersetzung,  um  seine  Funktion  als  richtungsweisende  Zusammenfassung des Wesens des christlichen Glaubens erfüllen zu können.

    Die  Vorlesung  behandelt  die  Frage  nach  Gott  aus  philosophischer Perspektive. Dabei werden zentrale Themen der klassischen Gotteslehre  angesprochen:  Möglichkeiten  und  Grenzen  philosophischer Gottesbeweise,  die  Theodizeefrage,  die  philosophische  Debatte  um die  Eigenschaften  Gottes  und  der philosophische  Streit  zwischen Theismus und Atheismus. Im  Zentrum  wird  dabei  die  Frage  stehen,  ob  und  wie  in  einer  von der  modernen  Wissenschaft  und  einem  kulturellen  Pluralismus  geprägten  säkularen  Welt  noch  philosophisch  sinnvoll  von  Gott  geredet werden kann.

    Die Frage nach Jesus Christus ist die Kernfrage des christlichen Glaubens; an ihr entscheidet sich seine Identität. Dabei steht der Name „Jesus Christus" für die doppelte Dimension dieser Frage: Es ist die Frage nach dem Menschen Jesus aus Nazareth und in eins damit die Frage nach der in ihm zur geschichtlichen Verwirklichung gekommenen Gegenwart Gottes selbst. Dieser Doppelfrage soll in dieser Vorlesung hinsichtlich des biblischen Zeugnisses, der theologiegeschichtlichen Entwicklung und gegenwärtiger systematischer Fragestellungen nachgegangen werden.

    Die einst selbstverständliche Bestimmung der Identität durch Religion ist weltweit längst fraglich
    geworden. Zugänge zu Religion sind individuell und unterschiedlich. Menschen entscheiden sich
    bewusst für oder gegen Religion oder auch für eine ihrer Kultur fremde Religion. Sie leben ihre
    Religion mehr oder weniger intensiv, mischen religiöse und quasi-religiöse Bestandteile zu einem
    eigenen Entwurf oder halten wortgetreu an einer Religion fest. Sie leben Religion privat oder
    missionieren für sie – Religiosität reicht von religiöser Offenheit über eine gewisse Laxheit,
    selbstverständlich auch Ernsthaftigkeit bis hin zu Gewalt und Terror im Namen der Religion. Im
    Seminar werden wir den genannten Phänomenen nachgehen und einige Muster gegenwärtiger
    Religiosität herausarbeiten und diskutieren.

    Was ist Theologie? Welche Disziplinen gehören zur Theologie, womit beschäftigen sie sich und wie stehen sie zueinander? Was heißt es Theologie zu studieren, wie geht das? Und was hat dieses Studium mit mir persönlich zu tun?

    Der Grundkurs führt in das Studium der Katholischen Theologie ein. Er ist für alle Studierenden verbindlich und begleitet die Studieneingangsphase, in der die Weichen für ein gelingendes Studium gestellt werden. In mehreren Podiumsdiskussionen stellen sich je zwei Vertreter der theologischen Disziplinen vor und diskutieren mit Ihnen und miteinander zu aktuellen und zentralen Fragen der Theologie. Begleitend dazu wird an vorbereitenden Texten das wissenschaftliche Arbeiten erklärt und geübt. Dabei und bei der Bewältigung organisatorischer Aufgaben werden die Teilnehmer/-innen von Studierenden höherer Semester unterstützt.

    Im Proseminar erhalten Sie einen Überblick über aktuelle Theorien, wie sich religiöse Inhalte (an Schüler/innen) didaktisch aufbereitet vermitteln lassen. Sie erfahren, welche Möglichkeiten Ihnen die einzelnen Ansätze für Ihr späteres Handlungsfeld als Religionslehrer/in bieten und können in der Gruppe anhand praktische Übungen und theoretischer Reflexionen erste Erfahrungen in der Anwendung einzelner Theorien religiösen Lernens sammeln.

    Sie gewinnen Sicherheit in der Bewertung verschiedener Modelle, wie sich religiöse Lernprozesse gestalten (lassen) durch einen Kriterienkatalog, den Sie sich aktiv erarbeiten. Sie erleben, wie Sie durch eine kompetente wissenschaftliche Auseinandersetzung mit den Themen der Religionspädagogik ein fundiertes Instrumentarium für praktische theologische Fragen entwickeln, um gesellschaftliche Entwicklungen und Trends im religiösen Bereich einschätzen und auf ihre zukünftige Relevanz hin analysieren zu können.

     


    Wie lassen sich Neue Medien im Religionsunterricht und anderen religionspädagogischen Vermittlungszusammenhängen so einsetzen, so dass ein didaktischer Mehrwert für Lernprozesse entsteht? Welche besondere Rolle können Neue Medien gerade in religionspädagogischen Vermittlungszusammenhängen übernehmen?

    Die Teilnehmenden des Seminars werden die Möglichkeit haben anhand eigener Werkstücke und der Reflexion des Entstehungsprozesses fundierte Kenntnisse im Einsatz neuer Medien zu erlangen und so wissenschaftlich begründete Lehr/Lernszenarien für unterrichtliche Vermittlungszusammenhänge eigenständig zu konstruieren und religionsdidaktisch zu reflektieren.

    Der Ausdruck Digitalisierung ist zu einem Schlagwort für alle Bereiche des gesellschaftlichen Lebens geworden: Vom Web 2.0 zum Internet der Dinge und der Industrie 4.0: In allen Lebenswelten spielt sie eine entscheidende Rolle. In diesem Seminar wird der Frage nachgegangen, welche Chancen und Herausforderungen sich durch die Digitalisierung für religionspädagogische Lernvorgänge in Schule, Bildung und Gesellschaft stellen.

    Die Teilnehmenden des Seminars werden die Möglichkeit haben anhand eigener Werkstücke und der Reflexion des Entstehungsprozesses fundierte Kenntnisse im Einsatz neuer Medien zu erlangen und so wissenschaftlich begründete Lehr/Lernszenarien für unterrichtliche Vermittlungszusammenhänge eigenständig zu konstruieren und religionsdidaktisch zu reflektieren.

    Seit Jahrzenten wird – zuerst in den angelsächsischen und frankophonen Ländern – der Dialog zwischen den monotheistischen Religionen gepflegt. In einer Stadt wie Frankfurt, mit einer der größten jüdischen Gemeinden und ca. 700.000 Muslimen stellt sich die Frage drängend, auf welcher theologischen Basis und mit welchem Instrumentarium dieser Dialog zu führen ist. Sowohl im Kontext religionswissenschaftlichen Forschens und Lehrens als auch im Religionsunterricht mit oft religionsgemischten Lerngruppen ist es also sinnvoll, sich über theoretische Hintergründe und praktische Werkzeuge eines Dialogs zwischen den Religionen zu vergewissern. Neben der Information über die wichtigsten Ansätze einer Theologie der Religionen wird im Seminar die Begegnung mit Akteuren des interreligiösen Dialogs und der interreligiösen Didaktik im Rhein Main Gebiet ermöglicht.


    Ziel dieses Proseminars ist es, den Studierenden wichtiges „Handwerkszeug“ der Biblischen Theologie zu vermitteln, um so die Voraussetzungen für eine intensive wissenschaftliche Beschäftigung und einen verantwortungsvollen Umgang mit den biblischen Texten zu schaffen.

    Dazu sollen die Studierenden vor allem mit den Methoden der historisch-kritischen Exegese vertraut gemacht werden, aber auch Einblicke in die stets wachsende Vielfalt neuerer Ansätze der Bibelauslegung erhalten.

    „Wenn die alten Beispiele des Glaubens, die von der Gnade Gottes Zeugnis geben und zugleich die Erbauung des Menschen bewirken, darum schriftlich aufgezeichnet worden sind, damit bei ihrer Lesung durch eine gewisse neue Vergegenwärtigung der Dinge sowohl Gott geehrt als auch der Mensch gestärkt werde, warum sollten dann nicht auch neue Denkmäler, die in gleicher Weise zu beiden Zwecken dienen, schriftlich abgefaßt werden?“ So heißt es am Beginn der Passio Perpetuae et Felicitatis, einem Text aus dem Anfang des 3. Jahrhunderts, der uns einen Einblick in die Verfolgungsgeschichte der Christ_innen der Alten Kirche gibt und das Phänomen des Martyriums theologisch deutet.

    Wir wollen uns dem Zeugnis und den Akten der Perpetua und Felicitas, die ihr Martyrium im Jahre 203 im Amphitheater in Karthago erlitten haben, widmen und uns die zeithistorischen Umstände und Zusammenhänge erarbeiten.

    Das Proseminar dient gleichzeitig der Einführung in kirchengeschichtlich methodisches Arbeiten.

    Zum Proseminar wird ein Tutorium angeboten. Die Termine werden zu Beginn des Seminars bekanntgegeben.


    Ein wesentliches Charakteristikum der Glaubenskommunikation in der Gegenwart bildet der sogenannte „iconic turn“. Das zweite Vatikanische Konzil hebt diesen Aspekt in der Pastoralkonstitution Gaudium et Spes hervor: „Auf ihre Weise sind auch Literatur und Kunst für das Leben der Kirche von großer Bedeutung. Denn sie bemühen sich um das Verständnis des eigentümlichen Wesens des Menschen, seiner Probleme und seiner Erfahrungen bei dem Versuch, sich selbst und die Welt zu erkennen und zu vollenden; sie gehen darauf aus, die Situation des Menschen in Geschichte und Universum zu erhellen [...]. Auch die neuen Formen der Kunst, die gemäß der Eigenart der verschiedenen Völker und Länder den Menschen unserer Zeit entsprechen, sollen von der Kirche anerkannt werden.“ (GS 62).

    Moderne Gesellschaften rechnen mit einer Vielfalt von Religionen und Weltanschauungen, die sie respektieren und rechtlich schützen. Zugleich müssen dieser Vielfalt vernünftige Grenzen gesetzt werden, damit der kulturelle Pluralismus nicht zu politischer Gewalt und sozialer Ungleichheit führt. Wie wohl kein zweiter politischer Philosoph hat John Rawls versucht, Grundlagen und Kriterien eines solchen „vernünftigen” Pluralismus zu entwickeln. Rawls‘ Konzept eines „politischen Liberalismus” hat nichts von seiner Bedeutung verloren; es gewinnt angesichts aktueller Debatten über das Verhältnis von Religion und Politik vielmehr wieder an Bedeutung.

    Das Proseminar verfolgt einen doppelten Zweck: Als „Philosophische Propädeutik" führt es allgemein in philosophisches Denken und Argumentieren ein. Als „Proseminar Religionsphilosophie" beschäftigt es sich zugleich schwerpunktmäßig mit religionsphilosophischen Grundfragen wie der Frage nach der Existenz Gottes und dem Verhältnis von Glauben und Vernunft. Auf diese Weise soll eine erste Orientierung ermöglicht werden über die wichtigsten philosophische Zugängen zum Phänomen der Religion.

    Fragen wie die, ob Gott einen Stein erschaffen kann, den er selbst nicht zu heben vermag, oder ob Jesus einen Burrito in der Mikrowelle so heiß braten kann, dass er ihn selbst nicht zu essen vermag, zeigen auf scherzhafte Weise die ernsthaften konzeptionellen Schwierigkeiten an, mit denen sich das klassische Gottesprädikat der Allmacht konfrontiert sieht. In Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Varianten des sog. Allmachtparadoxons sollen die konzeptionellen, aber auch die logisch-syntaktischen und epistemischen Probleme der Allmacht thematisiert und verschiedene Definitionsmöglichkeiten dieses Begriffs diskutiert werden.


    Ziel dieses Proseminar ist es, den Studierenden wichtiges "Handwerkzeug" der Biblische Theologie zu vermitteln, um so die Voraussetzungen für eine intensive wissenschaftliche Beschäftigung und einen verantwortungsvollen Umgang mit den biblischen Texten zu schaffen. Nach einer kurzen Einführung in die Bibel sollen die Studierenden mit den Schritten der "klassischen" historischen-kritischen Methode bekannt gemacht werden, aber auch Einblicke in die stets wachsende Vielfalt neuerer Ansätze erhalten.


    Ziel dieses Proseminar ist es, den Studierenden wichtiges "Handwerkzeug" der Biblische Theologie zu vermitteln, um so die Voraussetzungen für eine intensive wissenschaftliche Beschäftigung und einen verantwortungsvollen Umgang mit den biblischen Texten zu schaffen. Nach einer kurzen Einführung in die Bibel sollen die Studierenden mit den Schritten der "klassischen" historischen-kritischen Methode bekannt gemacht werden, aber auch Einblicke in die stets wachsende Vielfalt neuerer Ansätze erhalten.

    Die rhetorische Erforschung des Neuen Testaments hat seit etwa 1980 einen ungeheuren Aufschwung erlebt. In einer großen Zahl von Veröffentlichungen werden seither rhetorische Genera, Rededispositionen und Redeschmuck analysiert. Im Oberseminar sollen das Potential und die Grenzen dieses Zugangs an konkreten Texten analysiert werden.
    Es besteht in der heutigen Bibelwissenschaft ein weitgehender Konsens: Im Zentrum der Verkündigung Jesu stand die Königsherrschaft (oder: das Königreich) Gottes. Was Jesus bei Mk am Beginn seines öffentlichen Wirkens sagt, ist wohl nachösterlich formuliert, trifft aber das Anliegen Jesu gut: “Die Zeit ist erfüllt, das Reich Gottes ist nahe. Kehrt um, und glaubt an das Evangelium!” Dieses Reich oder diese Herrschaft Gottes hat Jesus nicht nur durch Worte, sondern auch durch symbolische Handlungen (Exorzismen, Heilungen, Mähler u.a.) verkündet. Im Seminar werden wir uns mit dieser Botschaft und ihren vielen Fragen anhand von konkreten Texte beschäftigen.
    Loisy hat provokant formuliert: „Jesus verkündete das Reich Gottes – aber was kam, war die Kirche“. In dieser Vorlesung werden die Frage nach kirchenstiftenden Aktivitäten Jesu, das Verhältnis von Reich Gottes und Kirche, die theologische und soziale Differenzierung der urchristlichen Gemeinden, die Herausbildung von Leitungsstrukturen und Ähnliches besprochen. Auch das Verhältnis der christlichen Gemeinden zu vergleichbaren nichtchristlichen Gruppierungen kommt in den Blick.
    In dieser Überblicksvorlesung werden historische, literarische und theologische Inhalte vermittelt, die den wissenschaftlichen Erstzugang zum NT erleichtern. Zur Sprache kommen Themen wie: Die Vielfalt der ntl. Schriften und das Werden des Kanons; der historische Jesus; die Frage nach der Auferstehung; Charakteristika der Evangelien, der Apg und einiger wichtiger Briefe. Griechischkenntnisse sind nicht notwendig. Die Vorlesung eignet sich gut zur Kombination mit dem Proseminar Biblische Theologie.
    Wie lassen sich Neue Medien im Religionsunterricht und anderen religionspädagogischen Vermittlungszusammenhängen so einsetzen, so dass ein didaktischer Mehrwert für Lernprozesse entsteht? Welche besondere Rolle können Neue Medien gerade in religionspädagogischen Vermittlungszusammenhängen übernehmen? Die Teilnehmenden des Seminars werden die Möglichkeit haben anhand eigener Werkstücke und der Reflexion des Entstehungsprozesses fundierte Kenntnisse im Einsatz neuer Medien zu erlangen und so wissenschaftlich begründete Lehr/Lernszenarien für unterrichtliche Vermittlungszusammenhänge eigenständig zu konstruieren und religionsdidaktisch zu reflektieren. Das Seminar ist für das Medienkompetenzzertifikat akkreditiert.
    Im Proseminar erhalten Sie einen Überblick über aktuelle Theorien, wie sich religiöse Inhalte (an Schüler/innen) didaktisch aufbereitet vermitteln lassen. Sie erfahren, welche Möglichkeiten Ihnen die einzelnen Ansätze für Ihr späteres Handlungsfeld als Religionslehrer/in bieten und können in der Gruppe anhand praktische Übungen und theoretischer Reflexionen erste Erfahrungen in der Anwendung einzelner Theorien religiösen Lernens sammeln. Sie gewinnen Sicherheit in der Bewertung verschiedener Modelle, wie sich religiöse Lernprozesse gestalten (lassen) durch einen Kriterienkatalog, den Sie sich aktiv erarbeiten. Sie erleben, wie Sie durch eine kompetente wissenschaftliche Auseinandersetzung mit den Themen der Religionspädagogik ein fundiertes Instrumentarium für praktische theologische Fragen entwickeln, um gesellschaftliche Entwicklungen und Trends im religiösen Bereich einschätzen und auf ihre zukünftige Relevanz hin analysieren zu können.
    Im Proseminar erhalten Sie einen Überblick über aktuelle Theorien, wie sich religiöse Inhalte (an Schüler/innen) didaktisch aufbereitet vermitteln lassen. Sie erfahren, welche Möglichkeiten Ihnen die einzelnen Ansätze für Ihr späteres Handlungsfeld als Religionslehrer/in bieten und können in der Gruppe anhand praktische Übungen und theoretischer Reflexionen erste Erfahrungen in der Anwendung einzelner Theorien religiösen Lernens sammeln. Sie gewinnen Sicherheit in der Bewertung verschiedener Modelle, wie sich religiöse Lernprozesse gestalten (lassen) durch einen Kriterienkatalog, den Sie sich aktiv erarbeiten. Sie erleben, wie Sie durch eine kompetente wissenschaftliche Auseinandersetzung mit den Themen der Religionspädagogik ein fundiertes Instrumentarium für praktische theologische Fragen entwickeln, um gesellschaftliche Entwicklungen und Trends im religiösen Bereich einschätzen und auf ihre zukünftige Relevanz hin analysieren zu können.
    Religionspädagogische Fragen, die sich am Ende des Lehramtsstudiums – gerade auch im Hinblick auf die Examina – stellen, werde in dieser Lehrveranstaltung erörtert. Eingeladen sind vor allem Examenskandidaten/innen.
    Woran glaubt die katholische Kirche und wie sind die Dogmen entstanden? Wie können wir in der Gegenwart über diesen Glauben sprechen? Wie lassen sich christliche Glaubenspraxis und Glaubensrede heute begründen? Und welche Konsequenzen hat der christliche Glaube für die Frage nach einer gerechten Gesellschaft und das menschliche Handeln? So lauten einige der Grundfragen, mit denen sich die systematisch-theologischen Fächer Fundamentaltheologie, Dogmatik und theologische Ethik befassen. Das Proseminar Systematische Theologie stellt diese Fächer vor, indem es in einige Grundprobleme und Fragestellungen einführt, die die Arbeit dieser Fächer begleiten. Dies geschieht anhand von exemplarischen Texten, die das Selbstverständnis der Fächer darlegen und einen Einblick in zentrale Konfliktfelder geben. Daneben werden auch die wichtigsten Lexika, Handbücher und Hilfsmittel für die Arbeit in der Systematischen Theologie vorgestellt.
    Die Interaktion zwischen Mensch und Maschine hat längst das Stadium verlassen, in dem Technologien einzelne menschliche Tätigkeiten übernehmen, wie etwa in der industriellen Produktion. Die gegenwärtig sowohl politisch wie auch wirtschaftlich forcierte Entwicklung und alltagsnahe Erprobung so genannter autonomer Systeme geht erheblich weiter und soll in direkter Interaktion von Mensch und Maschine soziale Kontexte gründlich umgestalten. Autonome Systeme basieren auf den Forschungen zur „künstlichen Intelligenz“ und verfügen über ein hohes Maß an Selbststeuerung, Rückkoppelung („Lernfähigkeit“) und Kontextsensitivität. Im Seminar werden exemplarisch an drei Einsatzgebieten („Selbstfahrende Autos“, „Pflegeroboter“, „autonome Waffensysteme“) die unterschiedlichen technischen, sozialen und ethischen Aspekte dieser Technologien analysiert, reflektiert und bewertet. Anmerkung: Falls entsprechende Finanzierungsanträge erfolgreich sind, schließt das Seminar eine Exkursion zur Jahrestagung des deutschen Ethikrats am 21. Juni nach Berlin ein. Die Teilnahme daran ist dann verpflichtend; das Seminar wird dann entsprechend früher im Semester enden.
    „Bilder sind wie Körper“ (H. Belting): Das Christentum ist die Religion der Inkarnation – das reale Absolute, Gott, wird Leib und zugleich Bild. Wenn Jesus Christus „Bild des unsichtbaren Gottes“ ist (Kol 1,15), ja vera ikon, das wahre Bild Gottes, wird dieser ansichtig in der Gestalt Christi. Hierauf hat im Durchgang durch den Bilderstreit (um das 8. Jh.) das Christentum sich einigermaßen geeinigt, hierauf beruht der reiche und ausgreifende Strom der Christusdarstellungen in der Kunstgeschichte vor allem des Westens. Wie einerseits das Göttliche tief eingesenkt wird in alle Aspekte der menschlichen Existenz – Geburt, Leid, Lust, Tod –, und wie andererseits im Zug dieser inkarnatorischen Darstellung des Göttlichen die Kunst sich sukzessive aus den Autoritätsstrukturen der Religion emanzipiert und subjektiviert – und dadurch dem Geheimnis der Inkarnation womöglich näher kommt –, dies soll in dieser Vorlesung anhand der Betrachtung ausgewählter Werke der Christus-Ikonographie erschlossen werden. Diese Lehrveranstaltung setzt die Vorlesung zu Marienbildern aus dem SoSe 2016 fort, ist aber eigenständig angelegt und kann deswegen ohne Kenntnis dieses Gangs durch die marianische Bildwelten besucht werden.
    Die Interaktion zwischen Mensch und Maschine hat längst das Stadium verlassen, in dem Technologien einzelne menschliche Tätigkeiten übernehmen, wie etwa in der industriellen Produktion. Die gegenwärtig sowohl politisch wie auch wirtschaftlich forcierte Entwicklung und alltagsnahe Erprobung so genannter autonomer Systeme geht erheblich weiter und soll in direkter Interaktion von Mensch und Maschine soziale Kontexte gründlich umgestalten. Autonome Systeme basieren auf den Forschungen zur „künstlichen Intelligenz“ und verfügen über ein hohes Maß an Selbststeuerung, Rückkoppelung („Lernfähigkeit“) und Kontextsensitivität. Im Seminar werden exemplarisch an drei Einsatzgebieten („Selbstfahrende Autos“, „Pflegeroboter“, „autonome Waffensysteme“) die unterschiedlichen technischen, sozialen und ethischen Aspekte dieser Technologien analysiert, reflektiert und bewertet.

    Anmerkung: Falls entsprechende Finanzierungsanträge erfolgreich sind, schließt das Seminar eine Exkursion zur Jahrestagung des deutschen Ethikrats am 21. Juni nach Berlin ein. Die Teilnahme daran ist dann verpflichtend; das Seminar wird dann entsprechend früher im Semester enden.

    Gottes Heilshandeln geschieht in und vermittels menschlicher Wirklichkeit: in der Geschichte der Menschen, in menschlicher Gemeinschaft. Als der sichtbare, identifizierbare Geschichts-Ort der Selbstvergegenwärtigung göttlichen Heils ist die Kirche zu verstehen. An diesem Selbstverständnis muss sie sich auch messen lassen. Bei allen Zweifeln und Vorbehalten, die man gegenüber der Kirche haben kann - ist sie doch eben auch "aus menschlicher Lebenswirklichkeit gebaut" -, hieße ein prinzipielles Verwerfen der Kirche womöglich auch ein Verwerfen der Möglichkeit, dass Gottes Heil in menschlicher Wirklichkeit konkret werden kann. Das hiermit angedeutete theologische Verständnis der Kirche, die sich in den Sakramenten wesentlich selbst vollzieht, wird in dieser Lehrveranstaltung mit Blick auf die biblische Grundlagen, die theologiegeschichtlichen Entwicklungen und die systematischen Begründungen entfaltet.

    Nach wie vor bildet der Film ein wesentliches Medium der Sinnkonstruktion und Sinndeutung für Menschen aller Generationen. Durch das Internet hat er eher an Verbreitung gewonnen als verloren, wenn man an legale und illegale neue Vertriebswege oder Internetplattformen wie www.youtube.com denkt. Doch welche Filme eignen sich für den Religionsunterricht? 

    Wie ist die je spezifische "Filmsprache" zu lesen und Schülern und Schülerinnen nahezubringen? Wie kann man mit Ausschnitten aus Langfilmen arbeiten? Sicher eignet sich der Kurzfilm hier in besonderer Weise. Gleichzeitig wissen die Wenigsten, welch reicher Fundus hier zur Verfügung steht und wie mit diesem Medium didaktisch erfolgreich umzugehen ist. Diesen Fragen wendet sich das Seminar zu. 

    Seit Jahrzenten wird – zuerst in den angelsächsischen und frankophonen Ländern – der Dialog zwischen den monotheistischen Religionen gepflegt. In einer Stadt wie Frankfurt, mit einer der größten jüdischen Gemeinden und ca. 700.000 Muslimen stellt sich die Frage drängend, auf welcher theologischen Basis und mit welchem Instrumentarium dieser Dialog zu führen ist. Sowohl im Kontext religionswissenschaftlichen Forschens und Lehrens als auch im Religionsunterricht mit oft religionsgemischten Lerngruppen ist es also sinnvoll, sich über theoretische Hintergründe und praktische Werkzeuge eines Dialogs zwischen den Religionen zu vergewissern. Neben der Information über die wichtigsten Ansätze einer Theologie der Religionen wird im Seminar die Begegnung mit Akteuren des interreligiösen Dialogs und der interreligiösen Didaktik im Rhein Main Gebiet ermöglicht.


    Kontingenz meint - mit dem Literaturwissenschaftler David E. Wellerby, dass das Eintreten eines Ereignisses nicht aus einem System oder einer allgemeine Ordnung ableitbar ist und dass die Singularität dieses Ereignisses nicht in einer wiederholbaren Funktion aufgeht. In Bezug auf die Handlungen des Subjekts – und das ist ihre hier interessierende Form - bedeutet Kontingenz dann, dass das Ereignis des Gelingens von Vollzügen nicht aus der Ordnung subjektiven Könnens herstell- oder ableitbar ist. Als solche ist Kontingenz ein unleugbarer Bestandteil unserer alltäglichen Erfahrung: obwohl (oder weil) wir unser Wissen, Wollen und Können investieren, um eine Handlung gelingen zu lassen, kommt es immer wieder vor, dass sie scheitert, dass Pläne nicht oder anders als intendiert aufgehen, dass Handlungen, die aus bester Absicht getan werden, nur Unheil anrichten… Wir können das Gelingen von Handlungen nicht wissent- und willentlich herstellen. Es besteht, so fasst der Philosoph Christoph Menke diese Erfahrungen zusammen, eine Differenz zwischen dem Können eines Subjekts und dem Gelingen seiner Vollzüge. Diese qua Erfahrung evidente Differenz von Können und Gelingen wird philosophisch (und theologisch) interessant, wenn man sie nicht nur als ärgerliches bis tragisches Defizienzphänomen versteht, sondern auf ihr Potenzial zur schöpferischen Transformation und Transgression subjektiver Vollzüge reflektiert. Gerade weil das Gelingen unserer Vollzüge nicht aus unserem Können herstellbar ist, so der Kerngedanke, können sie über das hinausgehen, was wir herzustellen imstande sind und dadurch gelingen in einem nicht nur konventionellen, sondern emphatischen Sinn. In dem Seminar soll die produktive Kraft der Kontingenz anhand der dekonstruktiven Vermögensanalysen Jaques Derridas zunächst erschlossen und dann anhand von Texten Christoph Menkes in ihren subjekttheoretischen und mit Thomas Pröpper und anderen in ihren theologischen Konsequenzen reflektiert werden.

    Diese Hauptvorlesung stellt eine Überblicksvorlesung über das Wesen des christlichen Glaubens dar. Als Leitfaden dient das Apostolische Glaubensbekenntnis, das die klassische Zusammenfassung des kirchlichen Glaubens darstellt und in allen großen christlichen Konfessionen rezipiert ist. Als Text der Vergangenheit bedarf dieses Bekenntnis allerdings der sorgfältigen Kommentierung und Übersetzung, um seine Funktion als richtungsweisende Zusammenfassung des Wesens des christlichen Glaubens erfüllen zu können.

    Die Frage nach Jesus Christus ist die Kernfrage des christlichen Glaubens; an ihr entscheidet sich seine Identität. Dabei steht der Name "Jesus Christus" für die doppelte Dimension dieser Frage: Es ist die Frage nach dem Menschen Jesus aus Nazareth und in eins damit die Frage nach der in ihm zur geschichtlichen Verwirklichung gekommenen Gegenwart Gottes selbst. Dieser Doppelfrage soll in dieser Vorlesung hinsichtlich des biblischen Zeugnisses, der theologiegeschichtlichen Entwicklung und gegenwärtiger systematischer Fragestellung nachgegangen werden.

    Ziel dieses Proseminar ist es, den Studierenden wichtiges "Handwerkzeug" der Biblische Theologie zu vermitteln, um so die Voraussetzungen für eine intensive wissenschaftliche Beschäftigung und einen verantwortungsvollen Umgang mit den biblischen Texten zu schaffen. Nach einer kurzen Einführung in die Bibel sollen die Studierenden mit den Schritten der "klassischen" historischen-kritischen Methode bekannt gemacht werden, aber auch Einblicke in die stets wachsende Vielfalt neuerer Ansätze erhalten.

    Die Vorlesung behandelt die Frage nach Gott aus rein philosophischer Perspektive. Dabei werden klassische Positionen aus der Tradition der philosophischen Gotteslehre vorgestellt. Vor dem Hintergrund zeitgenössischer philosophischer Probleme und Standards werden dann zentrale Fragen diskutiert wie: Sinn- und Bedeutung von Gottesbegriffen; Grenzen, Reichweiten und Möglichkeiten philosophischer Gottesbeweise; die Theodizeefrage; Eigenschaften Gottes und ihre Erkennbarkeit; Religionskritik und philosophischer Atheismus.

    Diese Vorlesung bietet eine Einführung in Grundprobleme der Religionsphilosophie. Im Zentrum steht dabei die Frage nach dem rechten Verhältnis von Glaube und Vernunft: Widerspricht die Vernunft dem religiösen Glauben oder stützt sie ihn? Kann die Wahrheit religiöser Überzeugungen, der Glaube an Gott bewiesen werden? Oder sind religiöse Überzeugungen grundsätzlich irrational und daher philosophisch zu verwerfen? Ist es überhaupt wichtig für den religiösen Glauben, ob er argumentativ gestützt werden kann? Ist Religion nicht vielmehr eine Angelegenheit des Gefühls und der Erfahrung? Am Leitfaden solcher Fragen sollen wir uns einen Überblick über Grundpositionen der Religionsphilosophie erarbeiten.

    Existiert Gott? Inwieweit reicht unser Verstand überhaupt aus, dies zu beweisen? Lässt sich im "nachmetaphysischen Zeitalter" überhaupt noch sinnvoll von Gott sprechen? Diese und weitere Fragen sind zentrale Gegenstände der philosophischen Reflexion auf die Religion.

    In diesem Seminar werden klassische und wichtige aktuelle soziologische und philosophische Theorien diskutiert, die unverzichtbar sind für ein angemessenes Verständnis von Religion und moderner Gesellschaft. Als Textgrundlage dient die von Karl Gabriel und Hans-Richard Reuter herausgegebene kommentierte Sammlung der einschlägigen religionstheoretischen Schlüsseltexte.

    Sie finden auf dieser Lernplattform notwendige Informationen nicht nur zum Praxissemester allgemein, sondern auch vieles Wichtige rund um den Religionsunterricht und für ihre ersten Schritte als Religionslehrerin/Religionslehrer.

    Video Wettbewerb „Attraktiv Theologie in Frankfurt Studieren“

    Nachwuchs-Regisseure, aufgepasst!

    Der Fachbereich Katholische Theologie sucht unter dem Motto „Attraktiv Theologie in Frankfurt studieren“ Studierende, die einen kleinen Werbefilm für das Studienfach Katholische Theologie drehen wollen. Angesprochen sind Studierende sowie Schülerinnen und Schüler in der Orientierungsphase.

    Einsendeschluss: 10. Dezember 2018

    persönliche Arbeitsmaterialien von Prof. Dr. Bernd Trocholepczy

    Karl-Theo Support ist ein Projekt im Zuge von studiumdigitale, geleitet und mitgestaltet durch die Fachschaft des Fb07. Ziel von Karl-Theo Support ist es die Medienkompetenzen der Studierenden zu fördern. Das Angebot wird von Studenten für Studenten gestaltet.

    Außerhalb der Angebote im Internet, wird es kurze Lehrgänge geben, die kurzfristig per Aushang bekannt gegeben werden.


    Anfragen können beinhalten: Fragen zur Vorgehensweise bei der Textgestaltung und der Erstellung von Inhaltsverzeichnissen u.Ä.

    Dieser Kurs ist für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Professur für Moraltheologie und Sozialethik vorgesehen.
    Dieser Bereich dient der Projektleitung des Religionspädagogischen Portals rpp-katholisch zur Organisation des Projektes.
    Dieser Bereich ist nur für die Tutorinnen und Tutoren des Fachbereichs Katholische Theologie vorgesehen. Er dient zum Austausch von Fragen, Problemen, Ideen ... und zur Organisation von Treffen.
    Dieses Seminar ist für alle Studentinnen und Studenten, die Katholische Religion als Haupt- oder Nebenfach im Lehramtsstudium studieren und das Erste Staatsexamen absolvieren möchten.

    Hier können Unterrichtsmaterialien in den Datenbanken ausgetauscht werden, sowie Inhalte zum Studienseminar, Unterricht oder anderes im Chat und Forum diskutiert werden.

    Das Internet bietet eine Fülle an Angeboten und Methoden für
    die Vorbereitung und Durchführung des Religionsunterrichts an.
    Unterrichtsmaterialien finden sich mittlerweile auf einer ganzen Reihe von
    religionspädagogischen Plattformen, die in ihrer Konzeption ganz
    unterschiedlich sind und daher auch verschiedene Angebote, Hilfen und Informationen
    bereithalten. Aber das Web bietet nicht nur einen großen Pool an Inhalten für
    die Unterrichtsvorbereitung, sondern kann mit geeigneten Methoden und
    Recherchestrategien auch für die Erarbeitung von Themen durch Schülerinnen und
    Schüler eingesetzt werden. Darüber hinaus können Elemente wie
    religionspädagogische Computerspiele oder Podcasts an die Lebenswelt der
    Schülerinnen und Schüler anknüpfen und so die Aufmerksamkeit und damit den
    Lernerfolg verbessern. Trotz vieler Chancen sind neue Medien kein Patentrezept
    für guten Unterricht. Der Einsatz von Computer und Internet ist auch aus
    religionspädagogischer und theologischer Sicht kritisch zu hinterfragen.

    In diesem Kurs kommunizieren, planen und organisieren die SELF-Akteure das Projekt.

    Die Veränderungen des klinischen Alltags durch die ethischen Herausforderungen der modernen Medizin sind in der Medizin- und Bioethik und mittlerweile auch in der Pflegeethik aufgenommen worden. Eine professionalisierte Ethik in der Klinikseelsorge ist hingegen noch ein Desiderat. Dies ist umso prekärer, da gerade die KlinikseelsorgerInnen bei ethischen Konfliktfällen in der Klinik Ansprechpersonen für PatientInnen, Angehörige und Klinikpersonal sind. Zudem arbeiten sie immer häufiger in den klinischen Ethikkomitees mit, die seit einigen Jahren in vielen Krankenhäusern eingerichtet werden. Neben der seelsorgerlichen ist so auch insbesondere ihre ethische Kompetenz gefragt. Die Ausbildung von TheologInnen beinhaltet zwar den Bereich der Christlichen Ethik, umfasst aber nicht notwendig die Medizinethik. Im Rahmen des Zertifizierungskurses werden theologisch-ethische Fragestellungen mit Blick auf die medizinische Praxis vertieft. Der berufsbegleitende Zertifizierungskurs für Klinikseelsorger führt interdisziplinär in zentrale Fragestellungen und Praxisfelder der Medizinethik ein. Er vermittelt die wissenschaftlichen Grundlagen der Medizinethik und unterschiedliche Ansätze innerhalb der Medizinethik. Konflikte, die sich in der Praxis ergeben, sind Gegenstand der Diskussionen in den Blockseminaren. Die theologisch-ethische Perspektive erhält im Zertifizierungskurs einen besonderen Stellenwert. Der Zertifizierungskurs erfüllt die Anforderungen zur Zertifizierung als Ethikberater(in) im Gesundheitswesen (K1) nach dem Curriculum für Ethikberatung im Gesundheitswesen der Akademie für Ethik in der Medizin (AEM).

    Den Flyer finden Sie unter: https://www.uni-frankfurt.de/60149633/MEKS_Zertifizierung_2016_1_1.pdf