Wenn Bildung und Erziehung einen Beitrag zur je eigenen Lebensfähigkeit und zur Gestaltung einer humanen Welt leisten sollen, dann müssen heute Überlegungen in diesem Bereich unbedingt die Herausforderungen einer pluralistischen Weltgesellschaft einbeziehen. Das gilt auch für religiöse Lehr- und Lernprozesse. Die Vorlesung zeichnet die Geschichte des interkulturellen und interreligiösen Lernens nach und fragt nach dem Selbstverständnis, den Chancen und Grenzen des weltweiten Dialogs. Einige Ansätze aus dem allgemein- und religionspädagogischen Kontext werden exemplarisch vorgestellt und in religionsdidaktischer Perspektive fruchtbar gemacht.