Seit Jahrzehnten wird  zuerst in den angelsächsischen und frankophonen Ländern  der Dialog zwischen den monotheistischen Religionen gepflegt. In einer Stadt wie Frankfurt, mit einer der größten deutschen jüdischen Gemeinden und ca. 70.000 Muslimen stellt sich die Frage drängend, auf welcher theologischen Basis und mit welchem Instrumentarium dieser Dialog zu führen ist. Sowohl im Kontext religionswissenschaftlichen Forschens und Lehrens als auch im Religionsunterricht mit oft religionsgemischten Lerngruppen ist es also sinnvoll, sich über die theoretischen Hintergründe und praktischen Werkzeuge eines Dialogs zwischen den Religionen zu vergewissern. Neben der Information über die wichtigsten Ansätze einer Theologie der Religionen wird im Seminar die Begegnung mit Akteuren des interreligiösen Dialogs und der interreligiösen Didaktik im Rhein Main Gebiet ermöglicht.