Neben Büchern und Zeitschriften nutzen die Kirchen heute alle verfügbaren Medien zur Information und Verkündigung: WEB-TV mit Gottesdienstübertragungen, Tagesegen via iPone, Handyreporter berichten von Akademien im Domradio - und auch möglich: DS-DRL (Deutschland sucht den SuperReligionsLehrer) eine Castingshow auf dem kircheneigenen Fernsehsender.
Die professionellen Kommunikatoren beherrschen den Markt der Publikationen aber nicht mehr allein. Zukünftig präsentieren immer mehr Laien multimediale, religiöse Botschaften als user-generated-content in großem Umfang im Internet und erweisen sich so als meinungsrelevant. Konsequenterweise steigt das Mediennutzungsverhalten. Schüler könnten schon morgen ihre Argumente mit "Demos" von ihren iPhones verstärken - sekundenschnell und drahtlos über den Klassenbeamer an die Tafel projeziert. Das Seminar untersucht konventionelle Medienarbeit auf ihre Konvergenz zu aktuellen technischen Entwicklungen einseits und den Rezipieten andererseits.