Konfuzianismus, Daoismus und Buddhismus prägen die sittlich-religiöse Vorstellungswelt Chinas und – durchaus synkretistisch-verbindend – auch die „Religiosität“ der chinesischen Menschen. Wie passt diese Praxis mit dem Wahrheitsanspruch des Christentums zusammen? Welche Besonderheiten zeigt der chinesische Weg, Christ/in zu sein und Theologie zu treiben? Ist die chinesische Glaubenspraxis in besonderem Maß moralisch streng, symbolisch-paradox oder von Gelassenheit geprägt, chinesische Theologie eher von Harmonie denn von klarer Systematik bestimmt?
Im Seminar werden Einzelfragen aus der Vorlesung aufgenommen und Besonderheiten des chinesisch-christlichen Weges für die Frage nach der „Theologie im Kontext“ thematisiert.