Was ist Theologie? Welche Disziplinen gehören zur Theologie, womit beschäftigen sie sich und wie stehen sie zueinander? Was heißt es Theologie zu studieren, wie geht das? Und was hat dieses Studium mit mir persönlich zu tun?

Der Grundkurs führt in das Studium der Katholischen Theologie ein. Er ist für alle Studierenden verbindlich und begleitet die Studieneingangsphase, in der die Weichen für ein gelingendes Studium gestellt werden. In mehreren Podiumsdiskussionen stellen sich je zwei Vertreter der theologischen Disziplinen vor und diskutieren mit Ihnen und miteinander zu aktuellen und zentralen Fragen der Theologie. Begleitend dazu wird an vorbereitenden Texten das wissenschaftliche Arbeiten erklärt und geübt. Dabei und bei der Bewältigung organisatorischer Aufgaben werden die Teilnehmer/-innen von Studierenden höherer Semester unterstützt.

Im Proseminar erhalten Sie einen Überblick über aktuelle Theorien, wie sich religiöse Inhalte (an Schüler/innen) didaktisch aufbereitet vermitteln lassen. Sie erfahren, welche Möglichkeiten Ihnen die einzelnen Ansätze für Ihr späteres Handlungsfeld als Religionslehrer/in bieten und können in der Gruppe anhand praktische Übungen und theoretischer Reflexionen erste Erfahrungen in der Anwendung einzelner Theorien religiösen Lernens sammeln.

Sie gewinnen Sicherheit in der Bewertung verschiedener Modelle, wie sich religiöse Lernprozesse gestalten (lassen) durch einen Kriterienkatalog, den Sie sich aktiv erarbeiten. Sie erleben, wie Sie durch eine kompetente wissenschaftliche Auseinandersetzung mit den Themen der Religionspädagogik ein fundiertes Instrumentarium für praktische theologische Fragen entwickeln, um gesellschaftliche Entwicklungen und Trends im religiösen Bereich einschätzen und auf ihre zukünftige Relevanz hin analysieren zu können.

 


Wie lassen sich Neue Medien im Religionsunterricht und anderen religionspädagogischen Vermittlungszusammenhängen so einsetzen, so dass ein didaktischer Mehrwert für Lernprozesse entsteht? Welche besondere Rolle können Neue Medien gerade in religionspädagogischen Vermittlungszusammenhängen übernehmen?

Die Teilnehmenden des Seminars werden die Möglichkeit haben anhand eigener Werkstücke und der Reflexion des Entstehungsprozesses fundierte Kenntnisse im Einsatz neuer Medien zu erlangen und so wissenschaftlich begründete Lehr/Lernszenarien für unterrichtliche Vermittlungszusammenhänge eigenständig zu konstruieren und religionsdidaktisch zu reflektieren.

Der Ausdruck Digitalisierung ist zu einem Schlagwort für alle Bereiche des gesellschaftlichen Lebens geworden: Vom Web 2.0 zum Internet der Dinge und der Industrie 4.0: In allen Lebenswelten spielt sie eine entscheidende Rolle. In diesem Seminar wird der Frage nachgegangen, welche Chancen und Herausforderungen sich durch die Digitalisierung für religionspädagogische Lernvorgänge in Schule, Bildung und Gesellschaft stellen.

Die Teilnehmenden des Seminars werden die Möglichkeit haben anhand eigener Werkstücke und der Reflexion des Entstehungsprozesses fundierte Kenntnisse im Einsatz neuer Medien zu erlangen und so wissenschaftlich begründete Lehr/Lernszenarien für unterrichtliche Vermittlungszusammenhänge eigenständig zu konstruieren und religionsdidaktisch zu reflektieren.

Seit Jahrzenten wird – zuerst in den angelsächsischen und frankophonen Ländern – der Dialog zwischen den monotheistischen Religionen gepflegt. In einer Stadt wie Frankfurt, mit einer der größten jüdischen Gemeinden und ca. 700.000 Muslimen stellt sich die Frage drängend, auf welcher theologischen Basis und mit welchem Instrumentarium dieser Dialog zu führen ist. Sowohl im Kontext religionswissenschaftlichen Forschens und Lehrens als auch im Religionsunterricht mit oft religionsgemischten Lerngruppen ist es also sinnvoll, sich über theoretische Hintergründe und praktische Werkzeuge eines Dialogs zwischen den Religionen zu vergewissern. Neben der Information über die wichtigsten Ansätze einer Theologie der Religionen wird im Seminar die Begegnung mit Akteuren des interreligiösen Dialogs und der interreligiösen Didaktik im Rhein Main Gebiet ermöglicht.


Ziel dieses Proseminars ist es, den Studierenden wichtiges „Handwerkszeug“ der Biblischen Theologie zu vermitteln, um so die Voraussetzungen für eine intensive wissenschaftliche Beschäftigung und einen verantwortungsvollen Umgang mit den biblischen Texten zu schaffen.

Dazu sollen die Studierenden vor allem mit den Methoden der historisch-kritischen Exegese vertraut gemacht werden, aber auch Einblicke in die stets wachsende Vielfalt neuerer Ansätze der Bibelauslegung erhalten.

„Wenn die alten Beispiele des Glaubens, die von der Gnade Gottes Zeugnis geben und zugleich die Erbauung des Menschen bewirken, darum schriftlich aufgezeichnet worden sind, damit bei ihrer Lesung durch eine gewisse neue Vergegenwärtigung der Dinge sowohl Gott geehrt als auch der Mensch gestärkt werde, warum sollten dann nicht auch neue Denkmäler, die in gleicher Weise zu beiden Zwecken dienen, schriftlich abgefaßt werden?“ So heißt es am Beginn der Passio Perpetuae et Felicitatis, einem Text aus dem Anfang des 3. Jahrhunderts, der uns einen Einblick in die Verfolgungsgeschichte der Christ_innen der Alten Kirche gibt und das Phänomen des Martyriums theologisch deutet.

Wir wollen uns dem Zeugnis und den Akten der Perpetua und Felicitas, die ihr Martyrium im Jahre 203 im Amphitheater in Karthago erlitten haben, widmen und uns die zeithistorischen Umstände und Zusammenhänge erarbeiten.

Das Proseminar dient gleichzeitig der Einführung in kirchengeschichtlich methodisches Arbeiten.

Zum Proseminar wird ein Tutorium angeboten. Die Termine werden zu Beginn des Seminars bekanntgegeben.